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Bad Doberan Doberaner bestreiten nächstes MV-Derby
Mecklenburg Bad Doberan Doberaner bestreiten nächstes MV-Derby
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18:13 11.10.2018
15.09.2018, Bad Doberaner SV - SG OSF Berlin, Hannes Schulz wirft fünf Tore DSV-Spieler Hannes Schulz erwartet mit seinem Team die SG Greifswald/Loitz zum Derby. Quelle: Anja Ott
Bad Doberan

In der Vorwoche holten die Handballer des Doberaner SV als Tabellenschlusslicht der Oberliga Ostsee-Spree beim Vorletzten Grünheide ihren ersten Auswärtspunkt nach knapp zehn Monaten Flaute. Am Sonnabend ist die DSV-Sieben (14. Platz/3:9 Punkte), die weiterhin das Ende der Tabelle ziert, abermals in einem Kellerduell gefordert. Im Heimspiel gegen den Drittletzten SG Uni Greifswald/Loitz (12./4:8) soll möglichst der zweite Saisonsieg eingefahren werden.

Doch während die Doberaner Erfahrung mit den Partien gegen die unmittelbare Konkurrenz aus dem unteren Teil der Tabelle in der laufenden Saison recht gut ist, so setzten die Münsterstädter das bislang einzige Derby vor zwei Wochen gegen den Spitzenreiter Stralsunder HV mal so richtig in den Sand (20:35, OZ berichtete). „Das war eine katastrophale Vorstellung und wir wollen uns am Sonnabend natürlich auch die Gunst der Zuschauer zurückholen. Nur, wenn wir etwas Zählbares erreichen, ist der Punkt in Grünheide auch wirklich etwas wert“, macht DSV-Trainer Lars Rabenhorst deutlich. Auch er weiß, dass sein Team den Grundstein für den angepeilten Klassenerhalt in eigener Halle legen muss.

Das zweite von insgesamt vier Landesderbys in der Stadthalle – alle finden bereits in der Hinrunde statt – bekommt durch die Tabellenkonstellation einen besonderen Reiz. Mit einem vollen Erfolg könnten die Doberaner an den Gästen aus Vorpommern vorbeiziehen und würden damit zugleich den Anschluss an das dicht gedrängte Mittelfeld herstellen. Momentan liegen zwischen Rang 14 und Platz sieben lediglich zwei Punkte.

Bereits in der Saisonvorbereitung trafen die beiden Mannschaften aufeinander, beim Peenetal-Cup in Loitz behielt die SG bei verkürzter Spielzeit mit 22:18 die Oberhand. „Wir wollen den Spieß diesmal umdrehen, auch wenn es schwer wird“, kündigt Lars Rabenhorst an.

Ingmar Rinas wird dabei allerdings nicht helfen können. Der 31-jährige Rückraumspieler bekam nach seinem frühen verletzungsbedingten Ausscheiden in Grünheide unter der Woche von den Ärzten eine niederschmetternde: das vordere Kreuzband, das Innenband und der Außenmeniskus sind gerissen, auch der Innenmeniskus und der Knorpel haben Schäden davon getragen.

„Es gab sicher schon bessere Neuigkeiten, aber auch schon schlechtere“, ordnet Rinas seinen langfristigen Ausfall relativ gelassen ein. „Wichtig ist jetzt, dass sich die Jungs auf den nächsten Gegner konzentrierten“, lautet seine Forderung an die Teamkollegen vor dem Derby gegen Loitz.

Alles oder nichts lautet das Motto bei der zweiten Männermannschaft, die im Vorspiel ab 16.30 Uhr in der ersten Hauptrunde des Landespokals den HSV Grimmen aus der MV-Liga empfängt. „Wir freuen uns auf das Spiel. Gegen höherklassige Teams haben wir stets gut ausgesehen und es Ihnen nie leicht gemacht“, hofft Trainer Henning Krüger auf eine Cup-Überraschung. In der Verbandsliga hatte die DSV-Reserve einen gelungenen Start hingelegt und steht mit drei Siegen aus drei Partien auf Rang eins. Diese Erfolgsserie soll auch im Pokalwettbewerb weiter Bestand haben.

Ebenfalls eine Runde weiter wollen die Doberaner Handballdamen. Hierfür muss am Sonntag (12.30 Uhr, Sporthalle Gerüstbauerring) in Rostock ein Erfolg beim Verbandsliga-Kontrahenten SV Warnemünde II her.

Simone Seidel

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