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Bad Doberan Handballerinnen hoffen weiter auf den Bronzerang
Mecklenburg Bad Doberan Handballerinnen hoffen weiter auf den Bronzerang
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01:27 02.05.2018
Franziska Berg (hier im Spiel beim Ribnitzer HV am Ball) erzielte gegen den VfL Neukloster fünf Treffer für den Bad Doberaner SV. Quelle: Foto: Anja Ott
Bad Doberan

Trainer Torsten Römer von den Verbandsliga-Handballerinnen des Bad Doberaner SV hätte nach 56 Spielminuten wohl von einem optimalen Spiel gesprochen, wäre er nach seinem Fazit gefragt worden. Doch nach der 29:17-Führung und im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Gastgeberinnen die Zügel in der Schlussphase der Partie gegen den VfL Blau-Weiß Neukloster deutlich schleifen. Sie ermöglichten dem VfL noch Ergebniskosmetik. Am Ende gewann der DSV dennoch deutlich – 30:22 (16:9).

„In den letzten Minuten haben wir viel zu schlampig agiert und den Gegner förmlich zum Torewerfen eingeladen“, meinte Römer, der aber alles in allem einen anständigen Abschied seiner Damen vom heimischen Publikum gesehen hatte. „Wir haben von Beginn an konzentriert gearbeitet. Es waren viele schöne Spielzüge dabei, das hat mir wirklich gefallen. Toll, dass sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten“, resümierte der Coach.

Letzteres war auch darin begründet, dass Römer angesichts des tollen Starts – nach sieben Minuten stand es bereits 6:1 – früh durchwechselte. Und obwohl nach rund 20 Minuten, mit Ausnahme von Keeperin Dana Schreiner, keine Spielerin aus der Anfangsformation mehr auf dem Feld stand, gab es keinen Bruch im Doberaner Spiel. Neukloster kam zwar kurzzeitig auf 6:8 (15.) heran, doch bis zur Pause waren die Kräfteverhältnisse wieder zurechtgerückt.

Das wirkungsvolle Doberaner Treiben ging auch nach dem Wiederanpiff weiter, der Vorsprung wurde vergrößert. Zwischen der 31. und 50. Minute wurde die Mehrzahl der Treffer allerdings auf beiden Seiten vom Siebenmeterpunkt aus erzielt. Torsten Römer nahm dann beim Stand von 23:15 seine Auszeit. Sein Team setzte danach die Vorgaben in bester Manier um – zumindest bis zur 56. Minute.

In der Tabelle verbesserten sich die Doberanerinnen mit dem Erfolg vorerst auf den vierten Platz. Um in der Gesamtabrechnung noch auf den als Minimalziel angepeilten dritten Rang vorzurücken, benötigt der DSV (28:14 Punkte) zunächst Schützenhilfe des neuen Meisters Ribnitzer HV, der am kommenden Wochenende mit dem SV Eintracht Rostock (30:12) den ärgsten Doberaner Widersacher empfängt.

Zum Abschluss der Spielzeit eine Woche darauf braucht die DSV-Sieben dann selbst noch einen vollen Erfolg im Nachholspiel bei der SG Uni Greifswald/Loitz.

Doberaner SV: Schreiner – Berg 5/3, Seering 3/1, Wende 3/3, Schwittlick 1, Zädow 1, Nowak 1, Ott 2, Krause 2, Rosenkranz 5, Kraeft 1, Davidek 1, Meyer 3, Frank 2.

Siebenmeter: DSV 8/7, VfL 6/4.

Strafminuten: DSV -, VfL 8.

Simone Seidel

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