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Bad Doberan Hochzeitspaare lieben die Region
Mecklenburg Bad Doberan Hochzeitspaare lieben die Region
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00:05 30.01.2018
Angela und Bernhard Krüger ließen sich 2017 in der Kösterschün in Rerik trauen und feierten dann noch mal später in Neubukow. Vom Spielmannszug MV Küste gab es auf dem Marktplatz ein Ständchen. Quelle: Fotos: Thomas Hoppe, Manfred Sander, Michael Mundt, Sabine Hügelland
Bad Doberan

Ganz in Weiß oder schlicht in Kostüm und Anzug: Trauungen kommen nicht aus der Mode. Im Gegenteil, im vergangenen Jahr hatten die Standesämter der Region besonders viel zu tun. Hochzeiten an der Ostsee sind beliebt und das nicht nur bei jungen Paaren. In den meisten Standesämtern der Region zeichnet sich der Trend ab, sich erst nach langer Zeit als Lebensgemeinschaft zu vermählen.

Immer mehr Männer und Frauen von außerhalb lassen sich in einem der fünf Standesämter trauen

Fünf Standesämter

720 Trauungen sind im vergangenen Jahr in den Standesämtern und Außenstellen von Satow, Bad Doberan, Kröpelin, Neubukow-Salzhaff und Kühlungsborn durchgeführt worden. Die meisten davon mit 255 Eheschließungen in Kühlungsborn. In der Gemeinde Satow kamen von den 93 Brautpaaren 60 Prozent von außerhalb. Für 2018 meldeten sich hingegen schon viele Einheimische an.

Mehr Eheschließungen in Kröpelin

42 Eheschließungen nahm Marion Treichel 2017 in Kröpelin vor. „Das war ein gutes Jahr, sonst kamen zwischen 20 und 30.“ Doch auch dieses Jahr verspricht viel: Um die 20 Anmeldungen hätte sie bereits.

Vor allem die interessanten Außenstellen lockten Heiratswillige zu ihr. „Der Trend in Kröpelin geht zu Hochzeiten im großen Rahmen. Viele Paare kommen aus dem Raum Hamburg, dem Rostocker Randgebiet, Bayern und wollen bei der Zeremonie alle ihre Gäste dabei haben.“ Das Gut Klein Nienhagen bietet dafür ein romantisches Ambiente, wie auch die Orangerie in Groß Siemen mit dem idyllischen Rosenpark.

Außergewöhnlich ist eine Trauung in der historischen Mühle der Stadt. „Auch unser Trauzimmer im Rathaus wird gern genutzt.“

Viele Paare heiraten im Alter von 30 oder 50 Jahren

Trauungen im Bereich des Standesamtes Neubukow-Salzhaff finden im Bürgerhaus, der Amtsverwaltung und seit 1. Juli 2017 auch im Herrenhaus Roggow statt. Hinzu kommt Rerik, wo Brautpaare sich auf dem Fahrgastschiff „MS Ostseebad Rerik“ und in der Kösterschün ewige Treue schwören können. Die Standesbeamtin Melanie Radler verzeichnete im vergangenem Jahr 85 Trauungen. „In den Amtsraum kommen meist nur kleine Gesellschaften. Um die 150 Gäste waren es schon auf dem Schiff.“ Auch das Herrenhaus bietet Platz für eine große Gästezahl. Viele der Hochzeitpaare sind um die 30 oder 50 Jahre. „Wir hatten auch schon Pärchen mit über 70.“

Außenstellen werden gerne gebucht

In Doberan gaben sich im vergangenen Jahr 245 heiratswillige Paare das Ja-Wort. Davon wurden zwei gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften in eine Ehe umgewandelt. „188 Paare stammten von Außerhalb“, so die Standesbeamtin Eva-Maria Schmidt. Viele davon stammten aus dem Berliner Raum und Süddeutschland. Gern gebucht werden die Außenstellen wie das schöne Möckelhaus und das imposante Grand Hotel Heiligendamm. Wohin es die Paare treibt, entscheidet letzten Endes auch der Geldbeutel.

Strand für Fotoaufnahmen genutzt

In Kühlungsborn lockt es viele Brautpaare nach der Zeremonie an den Strand für Fotoaufnahmen. „255 Trauungen fanden im vergangenen Jahr hier statt. 75 Prozent davon kamen von auswärts“, berichtete Standesbeamtin Ilona Buchwald. Die meisten heirateten im Rathaus. Aber auch der Molli sei beliebt. Am 19. Mai und 8. September 2018 gibt es wieder die Möglichkeit im historischen Personenwagen oder einem historischen Güterwagen zu heiraten. „Wir haben viele kleine Gesellschaften oder die Paare lassen sich ohne Gäste trauen“, so die Standesbeamtin. „Sie wollen oftmals entweder noch einmal kirchlich heiraten oder erst Zuhause mit ihren Freunden und Verwandten Party machen“, kann Ilona Buchwald berichten.

60 Prozent kamen in Satow von außerhalb

30 Jahre und jünger waren im vergangenen Jahr die meisten der 93 Brautpaare in Satow. Davon kamen 60 Prozent nicht aus der Gemeinde. „2018 scheint es sich etwas zu verschieben. Bisher meldeten sich viele Einheimische an. Das mag auch daran liegen, dass wir sonnabends schon mal bis 15 Uhr trauen“, sagte Standesbeamtin Brigitte Scheel.

Viele nutzen die Außenstellen für ihre Zeremonie, wie zum Beispiel das Gut Gerdshagen oder Gut Hohen Luckow. 2017 waren es 44 Paare. Der Sommer ist in allen Ämtern besonders begehrt bei den Heiratswilligen.

Sabine Hügelland

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