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Bad Doberan Hohenfelde plant Zisternen
Mecklenburg Bad Doberan Hohenfelde plant Zisternen
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00:00 25.09.2018
Hohenfelde

Die Gemeinde Hohenfelde will die Probleme mit dem Löschwasser angehen. Brunnen und Zisternen sollen gebaut werden. Hintergrund: Die drei Löschwasserteiche der Gemeinde sind zum Teil zugewachsen, müssen ausgebaggert werden. Nicht nur hier investiert Hohenfelde. Wie Bürgermeister Karlheinz Siewert und die Gemeindevertreterinnen Jutta Sengbusch und Sabine Neumann im Gespräch mit der OSTSEE-ZEITUNG mitteilen, gebe es Überlegungen, den Parkplatz am Quellental zu erweitern.

Der Löschwasserteich neben der Kita ist einer von dreien in der Gemeinde. Alle weisen Mängel auf. ANJA LEVIEN Quelle: FOTO:

„Wir sind gerade dabei, die Löschwassersituation zu eruieren“, sagt Gemeindevertreterin Sabine Neumann. Bereits Anfang des Jahres hatte Wehrleiter Joachim Hexel auf die Mängel an den Löschwasserteichen hingewiesen, die zunehmend verkrauten. In einigen Ortsteilen gebe es Probleme mit der Löschwasserversorgung. „Die Löschwasserteiche, die da sind, können wir nicht mehr richtig nutzen“, sagt Sabine Neumann. „Wir planen den Bau von Brunnen und Zisternen. Die sind in der Pflege viel einfacher.“ Denn die Entkrautung und Ausbaggerung der Teiche koste viel Geld. Seien beispielsweise Boden oder Pflanzen belastet, müsse dies als Sondermüll entsorgt werden.

Den Bau weiterer Hydranten plant die Gemeinde vorerst nicht. „Hydranten sind vorhanden, aber die reichen nicht immer aus und stehen nicht an allen Stellen, wo sie gebraucht werden“, sagt Sabine Neumann. In diesem Jahr werde sich die Situation jedoch nicht mehr ändern. Im nächsten Jahr soll in die Löschwasserbeschaffung investiert werden.

Ob dieses Jahr die Vorhaben am Feuerwehrhaus umgesetzt werden können, sei laut Sabine Neumann schwer zu sagen. „Das ist alles in Planung. Es gibt Kostenvoranschläge“, sagt sie. Der Parkplatz der Feuerwehr soll neben das Haus verlegt werden, damit sich abfahrende und anfahrende Fahrzeuge nicht mehr kreuzen. Zudem benötigt die Feuerwehr mehr Platz für Geräte.

Neubaupläne für Kita ruhen

Handlungsbedarf besteht für die Gemeinde auch bei der Kindertagesstätte „Die Teichfrösche“. Der Bau stammt aus DDR-Zeiten, immer mal wieder wurde hier etwas repariert und geflickt, doch die Grundsubstanz entspricht nicht mehr der Norm. Für einen Neubau muss jedoch erst ein Standort gefunden werden. Wie Martin Prachtel in der Gemeindevertretersitzung im Februar mitteilte, habe es auf die Bauvoranfrage für die Fläche hinter dem Sportplatz eine Ablehnung gegeben.

Was eine mögliche Kita-Sanierung oder einen Neubau betrifft, da sei seit Anfang des Jahres nichts passiert, so Sabine Neumann. „Das ruht im Augenblick.“ Wie Bürgermeister Siewert mitteilt, seien in diesem Jahr die Schäden repariert worden, die der Schnee zu Ostern verursacht hatte. „Die Dachrinne war abgerissen, ein Baum umgefallen.“

Auf der Liste der Gemeinde steht perspektivisch die Sanierung des Althöfer Weges. „Der muss erweitert und der Bürgersteig saniert werden“, so Sabine Neumann. Auch im Gemeindezentrum sollen die Bauarbeiter anrücken. Hier sollen zwei Räume neuen Fußboden erhalten.“

Erste Überlegungen zu einer Parkplatzerweiterung an der Gaststätte „Quellental“ habe es bereits gegeben, informiert die Gemeindevertreterin. „Wenn die Gaststätte voll ist, reicht der Platz nicht aus, dann stehen die Autos den ganzen Weg runter“, sagt Bürgermeister Karlheinz Siewert. „Die Gemeinde hat eigenes Land, welches für die Parkplatzerweiterung genutzt werden kann. Das würde für alle Sinn machen“, erklärt Sabine Neumann. „Wir sind als Gemeinde daran interessiert, dass die Gaststätte floriert und das Quellental als Naherholungsort erschlossen bleibt“, betont sie.

Anja Levien

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