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In Carinerland wird besorgt in die Zukunft geschaut

Alt Karin In Carinerland wird besorgt in die Zukunft geschaut

„Das sind nicht so gute Aussichten“, antwortete besorgt die Bürgermeisterin von Carinerland, Heike Chrzan-Schmidt, Dr. Heiko Zepperitz.

Alt Karin. „Das sind nicht so gute Aussichten“, antwortete besorgt die Bürgermeisterin von Carinerland, Heike Chrzan-Schmidt, Dr. Heiko Zepperitz. Der Tierarzt hatte in der Bürgerfragestunde mit seinem Thema den Finger auf eine Wunde der Gemeinde gelegt. „Wie ist der Stand beim Repowering?“, lautete seine Frage. Seit gut anderthalb Jahren schwebt über der Kommune nämlich das Damoklesschwert, dass die Gemeindeflächen des hiesigen Windparks verringert werden sollen und die von den Volksvertretern bereits 2016 befürwortete Erneuerung (Repowering) der bestehenden Windkraftanlagen noch in den Sternen steht. Obwohl auch alle Anleger dafür bereit sein sollen. Dank des Windparks kann die Gemeinde auch im Haushalt 2018 mit immerhin 100 000 Euro Pachteinnahmen aus diesem Bereich rechnen. Mehrfach betonten die Volksvertreter deshalb in ihrer Januar-Sitzung, in der sie einstimmig für den neuen Etat votierten, dass sie froh sein könnten, wenigstens noch solche Gelder zu bekommen. Der stellvertretende Bürgermeister und Vorsitzende des Finanzausschusses, Manfred Meyer, sagte: „Wir werden als Gemeinde ja immer als wirtschaftende Einheit betrachtet, können aber gar nicht wirtschaften. Wir können nur auf die großen Saugtöpfe reagieren, die an unserem Haushalt sitzen, wie Kreisumlage und und und – da haben wir wenig Freiheiten und haben den Gürtel schon eng geschnallt. Wenn wir den Windpark nicht hätten, wären wir voll im . . .“. Zuvor hatte Heike Chrzan-Schmidt aus dem ausgeglichenen Haushaltsentwurf ein paar Eckdaten aufgezählt, mit denen sich die Volksvertreter schon im Vormonat beschäftigt hatten. So stünden auf der Einnahmenseite – die insgesamt mit 1049 500 Euro beziffert wurde – zum Beispiel neben 240 000 Euro durch die Gewerbesteuer sowie 191000 Euro dank Einkommenssteuer auch die Schlüsselzuweisungen in Höhe von 247000 Euro.

Zu den „großen Ausgaben“ – insgesamt 935600 plus 112 000 Euro für Abschreibungen – zählte die Bürgermeisterin das Gemeindegeld für den Bereich Hort mit 30000 Euro, die Schulumlagen mit insgesamt 85000 Euro, den Gesamtanteil für die Kitas in Höhe von 63000 Euro, 30 000 Euro für die Unterhaltung der Gemeindestraßen, 16 000 für die Straßenbeleuchtung, den Winterdienst mit 15 000 Euro und 8000 Euro für die Dorfgemeinschaftshäuser in der Gemeinde. Die Kreisumlage mache immerhin 316500 Euro und die Amtsumlage 157000 Euro aus.

Die Gesamtausgaben für den Bauhof der Gemeinde betragen demnach 118 000 Euro und für den Brandschutz geben die „Cariner“ in diesem Jahr 47000 Euro aus.

„Die Kreisumlage ist schon ein Brocken. Da können wir froh sein, wenn wir noch einige Einnahmen – wie aus dem Windpark – vorzuweisen haben, auch wenn es nicht viele sind“,betonte auch die Bürgermeisterin. Satzung und Haushalt 2018 wurden einstimmig beschlossen.

th

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