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Bad Doberan In Ivendorf gut gelandet
Mecklenburg Bad Doberan In Ivendorf gut gelandet
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00:16 16.05.2018
Werner Kühne liebt seine schottischen Galloway-Rinder. Seine kleine Herde hat drei Kühe und einen Bullen.
Ivendorf

Dass Werner Kühne (66) eigentlich ein Hamburger Jung ist, kann er sprachlich nicht verleugnen. Doch nachdem der ehemalige Mitarbeiter der Lufthansa die große weite Welt gesehen hatte, verzichtete er nun gern auf das hektische Leben in der Großstadt: „Schon vor Jahren sind wir deshalb nach Winsen an der Luhe gezogen und haben dort am Stadtrand ganz bewusst ländlich gelebt. Als wir vor vier Jahren die Möglichkeit hatten, den Pferdehof in Ivendorf zu kaufen, haben wir nicht lange gezögert und sind hierher gezogen.“

Also gut gelandet, um in der Sprache der Flieger zu bleiben? „Auf jeden Fall. Wir fühlen uns hier sehr wohl“, betont ebenfalls Tochter Stefanie (37). Und für Enkelin Lisa (13), deren Liebe den Pferden gehört, gibt es nichts Schöneres, als auf dem Rücken ihrer Lieblinge über Wiesen und Weiden zu reiten. Von diesen Vierbeinern leben immerhin acht auf den 3,5 Hektar Weideland, die zum Anwesen gehören. „Wir besitzen Mecklenburger, Hannoveraner und zwei Ponys“, listet Werner Kühne auf.

Er selbst ist mehr auf seine vier prächtigen schottischen Galloway-Rinder fixiert. Drei Kühe und ein Bulle gehören zur kleinen Herde. Bei der hat sich Nachwuchs angesagt. „Alle Kühe sind trächtig!“, freut sich Kühne. Obwohl sich das magere, schmackhafte Fleisch der Tiere gut vermarkten lässt, betont der Züchter: „Wenn geschlachtet wird, ausschließlich für unseren Eigenbedarf.“

Ob er eventuell doch eine Ausnahme macht, wenn er und seine Frau Brigitte (63) wieder einmal Gastgeber für eines der Feste sind, zu dem sich die Ivendorfer so gerne treffen, bleibt sein Geheimnis.

Doch auch ohne solch kulinarische Verlockungen sind die Dörfler gern auf dem Kühne-Hof zu Gast. „Wir laden hin und wieder zu Spielabenden, zum Grillen oder zum Feiern ein. Und das werden immer schöne Stunden“, sagt der Hofbesitzer. Es ist spürbar, dass sich die Kühnes längst in die Dorfgemeinschaft aufgenommen fühlen.

wg

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