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Bad Doberan In Kröpelins Kulturbahnhof wachsen Wohn-Ateliers
Mecklenburg Bad Doberan In Kröpelins Kulturbahnhof wachsen Wohn-Ateliers
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00:00 13.01.2018
Hubertus Wunschik und De-Drom-Mitglied Johannes Jürgens in einem der beiden künftigen Wohnateliers für Maler oder Fotografen. Quelle: Foto: T. Hoppe
Kröpelin

„Hier kommen zwei Wohneinheiten mit Gast-Ateliers für Maler oder Fotografen rein“, sagt Hubertus Wunschik und zeigt auf die Räume im Kröpeliner Bahnhofsgebäude, wo früher die Gaststätte zu finden war. Eigentlich sollte an dieser Stelle auch wieder ein Lokal entstehen, doch das bereitgestellte Mobilar der einstigen „Karlheiner“-Bar aus der Rostocker Straße werde im Neubukower Bahnhofsgebäude in einer öffentlichen Studentenkneipe Verwendung finden, erläutert der in der Vorwoche für fünf Jahre wiedergewählte Vorsitzende der Kröpeliner „Gesellschaft zur Förderung von Kultur und Bildung in der Region Rostock – de Drom“. Der zweite Vereinsvorsitzende heißt jetzt Dr. Klaus-Michael Bull (Theologe und Grünen-Fraktionschef im Kreistag), Christine Borgwald ist nun Schatzmeisterin und Johannes Jürgens Schriftführer im De-Drom-Vereinsvorstand. Die neuen Kröpeliner Gast-Ateliers könnten auch Stipendiaten der Nordischen Kunstakademie dienen. „Vielleicht gibt es Unternehmer aus der Region, die ihren Namen und monatlich 500, 600 Euro für so ein Stipendium geben wollen“, denkt der De-Drom-Chef mögliche Entwicklungen an. Die Nordische Kunstakademie soll ja mal ein postgraduales interdisziplinäres Aufbaustudium im Bereich der Bildenden Künste anbieten. „Wir suchen auch noch einen Sponsor, der die Sanierung des Fußbodens in den Wohnateliers finanziert“, ergänzt Hubertus Wunschik und kündigt eine permanente Spendentafel an, auf der alle Sponsoren des Kröpeliner Kulturbahnhofs verewigt werden sollen. Die De-Drom-Ausstellungssaison 2018 soll am 22. April mit einer Exposition von großformatigen Kohle-Zeichnungen des israelischen Künstlers Amram Stoller in der De-Drom-Galerie Kröpelin starten – Titel der Schau: Innere Landschaften.

„Am 24. Juni werden hier unter Schirmherrschaft des neuen israelischen Botschafters, Jeremy Issacharoff, die dritten deutsch-israelischen Kulturtage in MV eröffnet. Auch anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Staates Israel. Dazu werden wir Werke von 70 Künstlern präsentieren“, erklärt Hubertus Wunschik weiter und ergänzt: „Am 16. September soll dann in Kröpelin die Ausstellung mit Arbeiten von Prof. Elsa Olivia Urbach beginnen“.

T. Hoppe

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