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Bad Doberan Kneipennacht begeistert Einheimische und Gäste
Mecklenburg Bad Doberan Kneipennacht begeistert Einheimische und Gäste
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07:42 08.05.2017
„The Boogie Beat Busters“ sorgen mit ihrer Musik im Restaurant Kamp Theater für manche heiße Sohle bei den Besuchern. FOTOS (3): THOMAS HOPPE

„Gute Bands, Eintritt frei. Ich genieße die Musik“, sagt der Lead-Gitarrist der „Huckstorf Bande“, der Rostocker Stephan Blau (46), an diesem Samstagabend vorm Café Zikke bei Musik von Angela Klee & Co.. Auch sein Begleiter, der Wahldoberaner Michael Rühr (62) findet die Kneipennacht in der Münsterstadt toll: „Eine lockere Atmosphäre, wunderbare Bands, schönes Klima – es passt alles!“ Beide kommen gerade aus dem „Kamp Theater“-Restaurant, wo „The Boogie Beat Busters“ für Stimmung sorgen. Yvonne Hanske aus Bargeshagen klopft hier deren Rock 'n' Roll-Rhythmen schwungvoll auf dem Tisch mit. „Diese Band ist immer hier, bei Kneipen- oder Kulturnächten und wir auch“, sagt sie und zeigt auf ihren Mann Uwe, der jetzt sogar mit Orthese im Lokal sitzt.

Rock’’n’Roll im Kamp-Theater, Publikumsstau vor dem griechischen Restaurant in der Mollistraße. Die Bad Doberaner Kneipennacht Samstag zog zahlreiche Musik- und Feierbegeisterte in das Zentrum der Münsterstadt. Nach Angaben aus dem Polizeihauptrevier verlief alles friedlich.

„Schade ich bin nicht da“, reagiert auf Facebook Monika Butzke auf den brandaktuellen OZ-Videoclip mit den Rock 'n' Rollern am Kamp. „Das wäre doch mal was anderes gewesen. Schade – bin auch nicht da“, schickte Christa Gerlieb daraufhin ins Internet.

Viele sind beim griechischen Restaurant da. Dort sorgt die Band Admission Reduced für Publikumsstau in der Mollistraße. Selbst die Bedienung am Getränkestand tanzt zwischendurch an der Außentheke mit. Drinnen sitzen René Kritsch und seine Schwaaner Kumpel. „Wir sind Bekannte von Björn, vom Kamp-Theater, und Rock ’n’ Roll ist unsere Musikrichtung. Wir probieren jetzt den Griechen aus und dann wollen wir mit den Leuten schön Musik hören und feiern“, sagt der 44-Jährige. Sein Kumpel Nico Müller (41) ist zwar seit 15 Jahren Wahlhamburger, aber er sagt: „Ich bin immer noch Schwaaner, meine Heimat ist hier“. Der dritte Schwaaner im Bunde, Thorsten Albrecht (52), kam vor 26 Jahren aus Schleswig-Holstein nach Mecklenburg. Er findet gut, was hier läuft, deshalb sei er ja noch da, betont er.

„Es ist sehr schön, macht Spaß. Gerade dadurch, dass gutes Wetter ist, kann man schön draußen spielen und viele Leute sind da. Wir haben im letzten Jahr bereits im Café Z gespielt und da war es auch ziemlich voll und deshalb haben wir schon gehofft, dass es hier auch so voll ist“, freut sich der Bassist von Admission Reduced, Lasse Schickling, über die Publikumsresonanz. Immer wieder bricht Tanzlust auch bei Frauen der mittleren Generation aus und sie rocken los. Ähnliches lässt sich bei Heidrun (68) in „Max die Kneipe“ beobachten. Nur in der Weinhandlung Schollenberger ist entgegen des Plans keine Live-Musik zu hören: „Unser Musiker ist krank geworden, wir wollten aber nicht Vogel Strauß spielen und haben deshalb geöffnet“, heißt es.

Thomas Hoppe

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