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Bad Doberan Kneipennacht lockt Hunderte auf die Straßen
Mecklenburg Bad Doberan Kneipennacht lockt Hunderte auf die Straßen
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07:30 09.05.2016
„The Boogie Beat Busters“ spielten im vollen Kamp-Theater alten Rock ‘n‘ Roll der 50er- und 60-Jahre. Quelle: Fotos: Katarina Sass

Zum zweiten Mal war die Kneipennacht in Doberan ein voller Erfolg. Hunderte trieb es bei milden Temperaturen in die Innenstadt, wo sechs Lokale zu Livekonzerten einluden. Das zeigt: Veranstaltungen wie diese tun der Stadt und der Gastronomie gut.

Die zweite Veranstaltung in Bad Doberan kam beim Publikum gut an / Sieben Bands spielten in sechs Lokalen der Innenstadt / Doberaner wünschen sich häufigere Kneipennächte

2. Kneipennacht

Bei der 2. Doberaner Kneipennacht am Samstagabend waren dabei: Café Z. („Admission Reduced“), Weinhandlung Schollenberger („Rostdocs“), Max — Die Kneipe („Any Excuse“), das griechische Restaurant Mesogios („Los Talidos“), Café Zikke („Jörg Seefeldt“), Kamp-Theater („The Boogie Beat Busters“) sowie die Bar Abgedreht („Mogli and the Junglebeats“).

Die Bewohner der Mollistraße mussten Samstagabend viel aushalten - unter ihren Fenstern spielte um 20 Uhr die Punkrock-Band „Rostdocs“ vor der Weinhandlung Schollenberger, die zum ersten Mal dabei war. Das wurde ziemlich laut. Doch schnell findet sich eine Fangemeinde ein, die bei Wein und Bier laute Musik auf der Straße genießt.

Nur wenige hundert Meter weiter kommt mexikanisches Flair auf. Die „Los Talidos“ spielen vor vollen Tischen und später wird sogar getanzt. Davor stehen Robin und Julia van Lent mit Verwandtschaft, die zu Besuch ist. Die Kneipennacht genießen sie, wollen von Ort zu Ort schlendern. Schön wäre es schon, wenn Doberan mehr von solchen Veranstaltungen zu bieten hätte, sind sich beide einig. „Aber wir haben hier nicht ein Haus gebaut, weil Doberan eine Partystadt ist“, sagt der 27-Jährige. Würde ihnen etwas fehlen, fahren sie nach Rostock.

Bikergottesdienst, Kneipennacht, Weihnachtsmarkt, Kampfest, Mitternachtsshopping, Kulturnacht — wenn Axel Hocke aufzählt, was die Stadt alles zu bieten hat, wird schnell klar, dass sich Doberan in den letzten Jahren gemausert hat. „Von den Angeboten her ist hier schon reichlich was los“, sagt der 38-jährige Doberaner. Mit Freunden und einem Becher Bier steht er auf dem Hof von „Max-Die Kneipe“. Drinnen spielt „Any Excuse“. Es ist voll. Die Leute drängen sich aneinander vorbei. Bei Veranstaltungen, die draußen stattfinden, käme ganz Doberan zusammen, sagt Hocke. Viele, die weggezogen seien, treffe man hier wieder.

So sieht es auch Bianka Ohland, die vor drei Jahren aus Rostock in die Kleinstadt gezogen ist. „Seit ich hier wohne, fahre ich auch nicht mehr nach Rostock, wenn ich was erleben will“, sagt sie. Man nehme die Events wahr, die hier angeboten würden. Freundin Susanne Rachow kommt ursprünglich aus Berlin und ist natürlich anderes gewohnt. „Es wäre schön, wenn es die Kneipennacht öfter geben würde.“

Das Konzept zur Kneipennacht in Doberan ist an das traditionelle „Honky-Tonk-Festival“ in Rostock angelehnt, bei dem zuletzt 17 Kneipen und Gaststätten mitmachten. Anders als in der Hansestadt gibt es in Doberan aber keinen Eintritt. Für die sechs teilnehmenden Gastronomen, ist es die Chance mehr Leute in die Lokale zu locken und Kultur anzubieten.

Von Katarina Sass

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