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Bad Doberan Kurverwaltung Rerik kommt mit der „Kösterschün“ gut an
Mecklenburg Bad Doberan Kurverwaltung Rerik kommt mit der „Kösterschün“ gut an
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06:00 14.02.2019
Die Begegnungsstätte „Kösterschün“ im Ostseebad Rerik wurde frisch renoviert, bietet Veranstaltungen für Jung und Alt, Firmen, Verbände und Privatleute. Quelle: Sabine Hügelland
Rerik

Ein Duft von frischer Farbe liegt noch in der Luft. Im Haus der Begegnung, in der „Kösterschün“, im Ostseebad Rerik wurden alle Räumlichkeiten in der ersten Februarwoche neu gestrichen und dabei auch Gebrauchsspuren beseitigt. Bereits 2018 erfolgten Pflegearbeiten am Holzfußboden und der Trauraum erhielt 20 neue Stühle. Das Haus betreibt die Kurverwaltung der Stadt Ostseebad Rerik: „Für den Trauraum bestellten wir außerdem einen neuen Teppich in Rot und der Tisch wird neu dekoriert“, sagt die Leiterin der Kurverwaltung Rerik, Stefanie Quaas.

„Die Rückmeldungen welche wir über die Veranstaltungen dort bekommen ist positiv. Es ist auch eine Bestätigung für das Angebot. Quelle: Sabine Hügelland

Die Kurverwaltung macht in der der „Kösterschün“ die richtigen Angebote. „Die Rückmeldungen, welche wir über die Veranstaltungen dort bekommen, sind positiv. Es ist auch eine Bestätigung für das Angebot“, sagt sie. Auch bei Veranstaltungen mitten in der Woche – oder bei ausgesprochen schönem Wetter – zieht es viele Urlauber und Einheimische in das Haus. Für Rerik – gerade in der Vor- und Nachsaison – ist die „Kösterschün“ von großer Bedeutung. Die Kurverwaltung bietet dort viele öffentliche Veranstaltungen an, mit und auch ohne Eintritt.

Besonders beliebt ist die monatliche Leselustreihe wo Reriker aus Ihren Lieblingsbüchern lesen. Am 13. März ist der deutsche Journalist und Buchautor Stephan Orth zu Gast. Er stellt sein neues Buch „Couchsurfing in China“ vor. Von Mai bis September finden Dia-Vorträge statt: Über die Halbinsel Wustrow, die Stadtgeschichte, zu Fossilien oder archäologischen Entdeckungen. Von Juni bis Oktober gibt es Kinovorstellungen, in den Sommerferien einen Kids Club und „Der Ostseekasper“ ist vor Ort.

„Ein Höhepunkt in diesem Jahr wird wieder das Kabarett Leipziger Pfeffermühle sein, das sich Urlauber wie Einheimische gern anschauen und das im Haus mehrfach gastiert“, sagt Stefanie Quaas. Los geht es am 9. Juni und dann bis zum 28. Dezember. Paul O’Brien wird am 21. Februar ein Konzert geben.

Zwei Räume für Veranstaltungen

Die „Kösterschün“ ist mit Beamer, Licht- und Tontechnik ausgestattet. Sie verfügt im Erdgeschoss über einen kleinen Raum für an die 40 Personen, Vorträge, Seminare, Kids Club und kreative Kurse. Gäste werden zunächst in einem Licht durchfluteten Foyer empfangen. Es gibt eine Küche und einen großen Raum mit Bühne für um die 80 Personen für Festveranstaltungen, Kabarett, Leseabend, Theater, Kindervorstellungen, Kino und anderes.

Ein Raum im Dachgeschoss für an die 40 Personen ist Trauungen vorbehalten. Als Außenstandort des Standesamtes Neubukow-Salzhaff finden jährlich um die 20 Trauungen im Haus statt. Vor allem in den Sommermonaten und gern auch in Verbindung mit der Hochzeitsfeier in diesen Räumlichkeiten. Die „Kösterschün“ wird von Vereinen, Verbänden, Privatpersonen aller Altersstufen genutzt und sehr gut angenommen. Auch können Unternehmen oder Privatpersonen alle oder einzelne Räume mieten.

Ort der Begegnung

„Sie ist zu einem Ort geworden, an dem sich Menschen begegnen, miteinander ins Gespräch kommen, sich austauschen und voneinander lernen, den Horizont zu erweitern. Ein Ort der Unterhaltung, Bildung und Kommunikation, Kunst und Kultur zum Erleben, Anfassen und Ausprobieren“, sagt Stefanie Quaas.

„Die Reriker Dietmar Nowak und Wolfgang Scholz treffen die Vorbereitungen, betreuen Künstler und Besucher, kassieren Eintritt und sind bei Problemen oder Anfragen in der ,Kösterschün’ immer sofort zur Stelle. Ohne die Beiden würde keine der Veranstaltungen in der ,Kösterschün’ so reibungslos durchgeführt werden können“, lobt die Leiterin der Kurverwaltung.

Zur Historie: Im 19. Jahrhundert als Küsterhaus errichtet, war dieses Haus ein Fachwerkhaus mit Schilfeindeckung. Die Lehmwände wurde später durch Gemauerte ersetzt. Nach wechselnder Nutzung unter anderem von 1978 bis 2006 als Restaurant „Weinstube“ oder von 2008 bis 2010 als Theaterkulisse für theatersansibar, begannen 2011 Bauarbeiten für das Projekt „Haus der Begegnung - Kösterschün“. Seit der Fertigstellung bildet die „Kösterschün“ – zusammen mit dem Heimatmuseum und der Stadtbibliothek – das kulturelle Zentrum der Stadt.

Sabine Hügelland

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