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90 Kandidaten stellen sich zur Wahl

Kühlungsborn 90 Kandidaten stellen sich zur Wahl

Nur fünf Mitglieder der aktuellen Kühlungsborner Stadtvertretung treten am 25. Mai nicht mehr an.

Kühlungsborn. Im Ostseebad ist das Rennen um die 19 Sitze für die neue Stadtvertretung eröffnet. Parteien, Wählergruppen und Einzelkandidaten haben ihre Wahlvorschläge für die Kommunalwahl fristgerecht eingereicht. „Es gab keine Beanstandungen. Der Wahlvorstand hat alle Vorschläge einstimmig angenommen“, informiert Kühlungsborns Gemeindewahlleiter Philipp Reimer.

Für die neue Stadtvertretung des Ostseebades bewerben sich insgesamt 90 Kandidaten, bei der vergangenen Kommunalwahl, im Jahr 2009, waren es 98. Parteien und Wählergemeinschaften konnten maximal 23 eigene Kandidaten benennen. So viele Bewerber stehen auf der Vorschlagsliste der CDU. 19 Personen enthält die zweitgrößte Kandidatenliste vom Handwerker- und Gewerbeverein und 12 Bewerber treten für die SPD an.

Die Kühlungsborner Liste (KL) schickt 8 Bewerber in den Wahlkampf, je 7 Kandidaten enthalten die Vorschläge von Bündnis 90/Die Grünen und Unabhängiger Wählergemeinschaft (UWG). Die Linke tritt mit 6 Kandidaten an und die FDP hat einen Bewerber benannt. Neu hinzugekommen ist die Wählergruppe Perspektive für Kühlungsborn, die mit fünf Kandidaten antritt. Mit Uwe Ziesig und Peter Ortenstein stehen in Kühlungsborn außerdem zwei Einzelbewerber auf dem Wahlzettel.

Jüngster Kandidat für die Stadtvertretung ist mit 22 Jahren Hannes Schwede, ältester Bewerber ist mit 79 Jahren Dr. Henning von Storch. Beide stehen auf der Liste der CDU.

Von der aktuellen Vertretung sind fünf Mitglieder nicht mehr dabei. Rostwitha Mehl (SPD), Bernd Kamrath, Hermann Bugar (KL), Annelie Schmidt (UWG) und Torsten Schult (ehem. CDU) treten nicht mehr an.

Während die Wählergruppen und Einzelkandidaten in den kommenden Wochen verstärkt das Gespräch mit den Wählern suchen werden, haben Wahlleiter Philipp Reimer und sein Team mit der Vorbereitung eines störungsfreien Urnenganges alle Hände voll zu tun. „Die Stimmzettel müssen noch zusammengestellt und in den Druck gegeben werden. Bis zum 3. Mai werden die Wahlbenachrichtigungen zugestellt. Ab dem 5. Mai ist dann auch schon die Briefwahl möglich“, sagt Reimer, der bei der letzten Wahl zum Bundestag im vergangenen Herbst einen hohen Anteil an Briefwählern feststellte. „Gut ein Sechstel der Wähler machte davon Gebrauch. Ich rechne zur Kommunalwahl wieder mit einem ähnlich hohen Anteil an Briefwählern“, so der Wahlleiter. Erleichtert ist er darüber, dass nun auch die erforderliche Anzahl an freiwilligen Helfern steht. „Für die acht Wahllokale in der Stadt brauchen wir insgesamt 80 Wahlhelfer. Es hat eine Weile gedauert. Aber nun ist es geschafft.“

Am Wahlabend werden im Keller des Rathauses die Ergebnisse des Votums auf Leinwand für jedermann sichtbar präsentiert. Auch auf der Internetseite der Stadt werde das Wahlergebnis zeitnah dargestellt, versichert Gemeindewahlleiter Philipp Reimer.

Der Wahlvor- stand hat alle Vorschläge einstimmig angenommen.“Philipp Reimer
Gemeindewahlleiter

 



Rolf Barkhorn

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