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Edle Beute: Diebe rauben Uhren für 30 000 Euro

Kühlungsborn Edle Beute: Diebe rauben Uhren für 30 000 Euro

Schon wieder ein spektakulärer Einbruch in Kühlungsborn: Einmal mehr stiegen die Täter am helllichten Tag in ein Haus ein.

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Diebe haben es vor allem auf ruhig gelegene Wohngebiete abgesehen — wie etwa den Kühlungsborner Achterstieg.

Quelle: Lennart Plottke

Kühlungsborn. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen haben Diebe in Kühlungsborn satte Beute gemacht. Bei einem Einbruch in ein Haus am Achterstieg stahlen sie am Donnerstag hochwertige Uhren im Gesamtwert von mehr als 30 000 Euro. Dabei verschafften sich die bislang noch unbekannten Täter nach Polizeiangaben über die Terrassentür Zugang zur Wohnung.

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Raue Sitten: Auch im Ostseebad schrecken Sicherheitsschl�sser und Tageslicht Einbrecher offenbar nicht mehr ab.

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„Den genauen Zeitpunkt des Einbruchs konnten wir noch nicht ermitteln“, sagte Gert Frahm, Sprecher der Polizeiinspektion Güstrow. „Das Ganze muss sich aber zwischen 7.30 und 16.15 Uhr abgespielt haben.“ Während dieses Zeitraums seien die Bewohner nicht im Hause gewesen.

Auffällig: Immer häufiger steigen die Diebe am helllichten Tag in Wohnungen und Häuser ein. Waren in der Vergangenheit vor allem im Winter leerstehende Feriendomizile bevorzugte Einbruchs-Objekte, schrecken die Täter aktuell weder vor Tageslicht, noch vor belebten Gegenden zurück. „Es treten vermehrt Fälle in ,normalen‘ Wohngebieten auf“, bestätigte Polizeisprecher Frahm. „Offenbar wird das Umfeld über einen längeren Zeitraum beobachtet, um den Tagesablauf der Bewohner genau auszuloten.“

Schon Anfang März sorgte ein spektakulärer Fall in Kühlungsborn für Aufsehen: Bei einem Einbruch in ein Einfamiliehaus erbeuteten Diebe teuren Schmuck sowie Bargeld im Gesamtwert von mehr als 20 000 Euro (die OZ berichtete). Auch hier schlugen die Täter in den Tagesstunden zu — die ahnungslosen Opfer waren währenddessen auf der Arbeit.

Auch, wenn die Einbrecher noch immer nicht geschnappt worden seien: Zusammenhänge zwischen diesem sowie dem aktuellen Delikt wollte Frahm nicht herstellen — dazu reiche die Beweislage nicht aus.

Darüber hinaus verwehrte sich der Polizeisprecher gegen den Eindruck, dass sich Straftaten dieser Art im Ostseebad häufen würden: „Im Vergleich zum Vorjahr können wir zwar einen leichten Anstieg von Einbruchsdelikten feststellen — die statistischen Werte unterliegen dabei aber normalen Schwankungen.“

Im Übrigen müsse in Kühlungsborn niemand in erhöhter Angst leben, Opfer von Verbrechern zu werden, machte Frahm deutlich: „Das Risiko ist hier genauso hoch oder niedrig wie in vergleichbaren Ortschaften.“ So habe es in den vergangenen vier Wochen „lediglich“ eine weitere Attacke gegeben.

Um diese und andere Fälle möglichst zügig aufklären zu können, setzt die Polizei auf die Mithilfe der Bevölkerung: Wer ungewöhnliche Dinge beobachtet hat oder gar Angaben zu möglichen Tätern machen kann, sollte sich schleunigst melden.

Hinweise an das Polizeipräsidium Rostock (☎ 038 208/88 82 222) oder im Internet www.polizei.mvnet.de.

Täter immer dreister
Einbrecher treiben in Kühlungsborn in jüngster Zeit wieder häufiger ihr Unwesen. Erst Anfang Februar hatte die Kripo drei Hotel-Dieben das Handwerk gelegt. Zwei Tatverdächtige sitzen in Haft, der dritte ist noch immer auf der Flucht.

Im April vergangenen Jahres konnte die Polizei ein Bande von 13 Verdächtigen dingfest machen, auf deren Konto mehr als 100 Einbrüche im Ostseebad gehen sollen.


Auffällig: Die Täter gehen immer dreister vor — suchten sie bislang oft den Schutz der Dunkelheit, ereignen sich die Straftaten jetzt vermehrt am helllichten Tag.

Lennart Plottke

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