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Petra Plath zeigt im Heimatmuseum Küstenlandschaften

Rerik Petra Plath zeigt im Heimatmuseum Küstenlandschaften

Die kleine Ausstellung in der Galerie des Museums geht ins Finale und ist nur noch heute und morgen zu sehen.

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Blick auf die Ausstellung von Petra Plath in der Galerie des Heimatmuseums.

Quelle: Sabine Hügelland

Rerik. Petra Plath war mit Aquarell- und Ölfarben zwischen Meer und Bodden unterwegs. Heraus kamen Malereien, die nur noch bis morgen im Reriker Heimatmuseum zu sehen sind. 30 Bilder, auf denen unter anderem die „Blaue Scheune“, der Künstlerkaten von Hiddensee, zu sehen sind. Hiddensee inspirierte Petra Plath zu vielen Bildern. Es entstanden „Sanddornkiste“, „Schabernack Hiddensee“, „Kleiner Leuchtturm“ und mehr.

„Es gibt Themen, die für mich gestalterisch von bleibendem Interesse sind. So wie typische Häuser einer Landschaft. Das optische Zusammenspiel benachbarter Häuser, Stadtansichten, Brücken, Wasser Wolken und vieles mehr.“

Etwas wie eine Landschaft in ihrer Charakteristik zu erfassen und neu zu erschaffen, sind in ihren Augen Stunden intensiven Lebens- und Glücksgefühls. „Eine Form von Inbesitznahme, die niemandem wehtut.“ Es entstehen nicht nur Aquarelle zum Anschauen: „Sondern auch eine innere Bilderwelt, in der sich die Seele nach Belieben aufhalten kann, wenn man die Augen schließt“, sagt sie.

1945 geboren, verbrachte sie ihre Kindheit auf dem Land und zeigt von daher schon ein inniges Verhältnis zur Natur. Nach dem Abitur in Leipzig 1964 begann sie während ihrer Ausbildung zur landwirtschaftlich-technischen Assistentin in Müncheberg/Mark erste Aquarelle zu malen. Es folgte von 1966 bis 1971 ein Chemiestudium an der TU Dresden. Ab 1982 nahm Petra Plath zwei Jahre lang an einem Lehrgang im Malen und Zeichnen in Dresden teil. Mitte der 80er-Jahre besuchte sie drei Jahre die Spezialschule für künstlerische Textilgestaltung in Rammenau. Im Anschluss konnte sie ihr Wissen in zwei Zirkeln weitergeben. Unter Anleitung verschiedener Maler wie Manfred Eckelt, Prof. Gerhard Stengel, Prof. Wilhelm Broghammer, Friedrich Schubert, Christopher Lehmpfuhl in Dresden, Nürnberg, Königsfeld und Hohwacht festigte Petra Plath weiterhin ihre künstlerische Handschrift. 1994 bis 1996 ließ sie sich zur technischen Redakteurin und zur Fachfrau für Multimedia umschulen und gründete 1999 die Firma „Card Apart“. Seit 2002 ist sie Mitglied der Gruppe „Schule des Sehens und Gestaltens“ in Dresden. Malreisen führten sie in viele Gegenden Europas.

 

Sabine Hügelland

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