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Bad Doberan Richtfest für das Rostocker Kunst- und Medienhaus
Mecklenburg Bad Doberan Richtfest für das Rostocker Kunst- und Medienhaus
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00:00 13.09.2013
Rostock

Die Richtkrone für das Kunst- und Medienhaus „Frieda 23“ hängt, bestückt mit Filmrolle, Scheinwerfen und einzelnen Logos der zahlreichen Institutionen, die zusammen in dem 4,8-Millionen-Euro-Projekt arbeiten werden. „Nicht die Stadt baut hier, sondern wir alle. Es geht darum selber zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen“, sagt Simone Briese-Finke (Grüne), die zusammen mit Klaus Blaudzun die Idee für den Neubau hatte. Sie war eine der zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur, auf dem Richtfest in der Friedrichstraße 23.

In den Räumen des Rohbaus präsentierten sich künftige Nutzer, die ab März 2014 die ehemalige Jenaplanschule beziehen werden. Im ersten Stock ist das Büro der Böll-Stiftung. An den unverputzten Wänden hängen Poster. Flyer und Broschüren liegen zum Mitnehmen bereit. „Es ist aufregend, jetzt schon im Raum zu sein“, sagt Geschäftsführerin Susan Schulz. „Wir freuen uns auf den Einzug und haben Lust, gemeinsame Projekte mit den anderen zu machen“, sagt sie. Der Vorteil: Kurze Wege und alle unter einem Dach.

So sieht das auch Tino Höfert vom Jugendmedienverband: „Der Neubau bedeutet eine bessere Anbindung an unsere Partner, mit denen wir bereits zusammenarbeiten.“ Im dritten Stock finden Besucher das Institut für neue Medien. In einer Ecke steht schon der Computer zum Filmschneiden bereit. Wie der Raum im Detail aussehen wird, weiß Katharina Bluhm vom Institut für neue Medien zwar noch nicht, aber „er nimmt langsam Gestalt an, das ist schön.“

Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) betonte in seiner Rede die Vielfalt des Hauses. „Wir feiern heute nicht nur ein emotionales Haus, sondern auch eines der kulturvollsten Bauten der Stadt.“

Anja Levien

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