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Bad Doberan Ruhiger Prinz und feurige Rocker
Mecklenburg Bad Doberan Ruhiger Prinz und feurige Rocker
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08:56 15.07.2013
Dass die Veranstalter sich reingekniet haben, loben Monique und Sven Luckas aus Müncheberg.
Rerik

Der „Prinz“ Sebastian Krumbiegel ganz allein auf der Bühne sang von Liebe, Sex, Alltäglichkeiten, Helden und Politik. So begann der Sonnabend des dritten Liedersommers am Strand von Rerik. „Musik lauschen — Meer erleben“ ist der Slogan des Liedersommers und so gestaltete Krumbiegel sein Programm als Chansonier, Pianist, sensibler Solist und ergänzte seine Musik mit feinsinnigen Erzählungen. Das Publikum erlebte einen vielseitigen Krumbiegel am Piano, der nicht nur als Sänger der Vokal-Pop-Gruppe „Die Prinzen“ bis heute für volle Konzertsäle sorgt. „Es ist bemerkenswert, was die Veranstalter hier auf die Beine gebracht haben“, meinte er nach seinem Konzert. Während sich sein Programm eher ruhig und intellektuell zeigte und die Renft-Combo in gewohnter Manier die Bühne rockte, war die musikalische Mischung genau das, was den Liedersommer auszeichnet. „Die Musik des Prinzen passte zum Feeling“, fand Ulla Steiner. „Die Atmosphäre ist so herrlich entspannt. Ungewöhnlich für ein Open-Air-Konzert, aber schön“, so die Frau aus Fürth. „Sie besitzt noch dermaßen Feuer“, kündigte Sebastian Krumbiegel nach seinem eineinhalbstündigen Programm die Renft Combo an: „Sie waren Pioniere und damit Vorbilder.“ Renft — das sind Thomas „Monster“ Schoppe, Marcus „Basskran“ Schloussen, Delle Kriese und Gisbert „Pitti“ Piatkowski. „Das hier ist voll abgefahren. Wir haben noch nie so nah an der See gespielt“, so Frontmann „Monster“, dem es wichtig war zu sagen: „Einfach nur so unsere Dinger runterspielen, darauf haben wir keinen Bock. Es ist uns eine Ehre, hier dabei zu sein.“ Die Renft-Combo rockte gut zwei Stunden mit Zugaben. „Einfach nur geile Musik“, schwärmte am Ende des Konzertes Frank Martins aus Berlin. „Nur schade, dass der Wind so zugenommen hatte.“ Denn eigentlich planten die Renft-Musiker nach dem Konzert, in die kalten Fluten zu steigen: „Mistwetter, aber ihr wart gut“, schrie „Monster“ am Ende ins Publikum.

Schon der Freitag war mit den Auftritten von „Gustav Ray“ und „Die Zöllner“ ein voller Erfolg. Überraschend und unangekündigt trat die Musikerin Anja Hawlitzki aus Berlin zu „Zöllner“ auf die Bühne und spielte mit: „Eine traumhafte Kulisse hier und tolle Arbeit der Veranstalter“ Immer wieder lobten Zuhörer wie auch Musiker das Org-Team René Wiggers, Steffen Huth, Touristik-Chefin Miriam Weiß

und die anderen. „Das siebenköpfige Team war zufrieden“, sagte René Wiggers als Resümee.

Sabine Hügelland

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