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Bad Doberan Welterbe: Münster denkt über zweiten Anlauf nach
Mecklenburg Bad Doberan Welterbe: Münster denkt über zweiten Anlauf nach
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06:39 26.09.2014
Prachtvolle Innenausstattung: Doberan hat den Traum vom Welterbe-Titel für das Münster noch nicht aufgegeben. Quelle: Andreas Meyer
Bad Doberan

Das Münster in Bad Doberan ist erstmals Gastgeber für einen großen Wissenschaftskongress: 120 Fachleute aus vier Ländern werden sich in den kommenden Tagen mit der Ausstattung der Klosterkirche befassen. „Das Münster ist ein herausragendes internationales Denkmal. Und es wird Zeit, sie mit Fachkollegen ins rechte Licht zu rücken“, so Prof. Dr. Gerhard Weilandt von der Uni Greifswald. Am Rande soll auch beraten werden, ob Bad Doberan nach der gescheiterten Welterbe-Bewerbung in einigen Jahren einen zweiten Anlauf bei den Vereinten Nationen nehmen soll.

Dass die Expertenkommission der Kultusministerkonferenz die Einzigartigkeit des Münsters nicht erkannt und die Kirche deshalb nicht bei der Unesco angemeldet habe, hält Weilandt für „falsch“. Auch Münster-Kustos Martin Heider will sich mit dem Urteil nicht abfinden: „Wir sind aus formalen Gründen gescheitert – weil unsere Ausstattung angeblich bewegliches Mobiliar und deshalb nicht Welterbe-fähig sei.“ Das kann Weilandt gar nicht nachvollziehen: „Architektur und Ausstattung gehen in Kirchen Hand in Hand. Das kann nicht getrennt werden.“



Andreas Meyer

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