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Mehr Platz für kleine „Waldgeister“

Nienhagen Mehr Platz für kleine „Waldgeister“

Vor allem der Krippenbereich in der Nienhäger Kita ist zu klein / Ostseebad wirbt Fördermittel ein

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Die Kita „Waldgeister“ in Nienhagen: Mit einem Anbau soll jetzt vor allem mehr Platz für den Krippenbereich geschaffen werden.

Quelle: Fotos: Lennart Plottke

Nienhagen. Die Nienhäger Kita „Waldgeister“ platzt aus allen Nähten. Daran hat auch eine erste Erweiterung im Jahr 2015 nicht viel geändert. Mit dem Durchbruch zur früheren Kurverwaltung stieg die Anzahl der Betreuungsplätze zwar von 72 auf 88 – „doch vor allem im Krippenbereich besteht nach wie vor großer Betreuungsbedarf“, sagt Leiterin Beate Striggow.

OZ-Bild

Vor allem der Krippenbereich in der Nienhäger Kita ist zu klein / Ostseebad wirbt Fördermittel ein

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88

Kinder

werden aktuell in

der Nienhäger Kita

„Waldgeister“ betreut – 66 im Kindergarten

und 22 in der Krippe.

Ein möglicher Anbau

könnte bis zu 15 neue

Kita-Plätze schaffen –

den größten Bedarf gibt

es im Krippenbereich.

Aktuell gibt es

bereits eine

umfängliche Warteliste – mit dem neuen

Wohngebiet

„Am Beiksoll“

könnten weitere

Kinder dazukommen.

Konkrete Zahlen wolle sie nicht nennen – nur so viel: „Wir haben eine recht umfängliche Warteliste.“

Deshalb will die Gemeinde handeln – und beim Landkreis entsprechende Fördermittel für einen geplanten Anbau einwerben. Es gebe nach wie vor sehr viele Anmeldungen, sagt auch Bürgermeister Uwe Kahl (CDU): „Dem wollen und müssen wir gerecht werden.“ Zumal das neue Wohngebiet „Am Beiksoll“ weitere Familien in das Ostseebad locken würde, erklärt Beate Striggow: „Hier entstehen immerhin knapp 40 neue Wohneinheiten.

Zwei Varianten:Aufstocken oder anbauen

Wie die Erweiterung letztlich aussehen kann – darüber wurde in der Gemeinde in den vergangenen Monaten diskutiert. „Es gab zwei Varianten“, sagt Uwe Kahl, „die Aufstockung des Gebäudes oder ein Anbau.“ Das Bauamt habe nach Gesprächen mit Architekten und Statikern von einer Aufstockung abgeraten, so Kahl: „Vor allem mit Blick auf zu erwartende Mehrkosten und zusätzliche Probleme.“

So wäre etwa während der Bauzeit ein Container als Übergangslösung notwendig gewesen – denn ein normaler Betrieb sei im Gebäude nicht möglich, erklärt Kita-Leiterin Beate Striggow und gibt zu: „Das war schon eine Horrorvorstellung.“ Darüber hinaus hätte es für den Krippenbereich weitere Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss geben müssen, erklärt Uwe Kahl: „Weil eine Unterbringung von ganz kleinen Kindern im Dachgeschoss nicht zulässig ist.“

Abgesehen davon, dass für ein zweigeschossiges Gebäude der Bebauungsplan geändert werden müsste: Es wäre auch zu zusätzlichen Kosten für die Erschließung des Dachgeschosses durch Treppenhaus, Flure oder Fluchtwege gekommen.

Bauamt und Bauausschuss empfehlen Anbau

Nach Auffassung des Bauamtes würden all diese Punkte bei einer Anbau-Variante wegfallen. Mit Blick auf den Bebauungsplan müssten aber auch hier einige Probleme aus dem Weg geräumt werden, macht Kahl deutlich – etwa Überschreitungen der Grundflächenzahl und der Baugrenze sowie Parkflächen im Grünbereich. „Eine notwendige Änderung des B-Planes kann nicht ausgeschlossen werden“, erklärt der Bürgermeister.

Letztlich folgte die Gemeindevertretung auf ihrer jüngsten Sitzung einstimmig der Empfehlung des Bauamtes und des Bauausschusses, einen Anbau zu favorisieren und vergab entsprechende Planungsleistungen. In einem ersten Schritt soll nun der Fördermittelantrag auf den Weg gebracht werden.

„Jetzt geht es darum, konkrete Vorstellungen zu entwickeln“, sagt Beate Striggow. Eines aber macht die Kita-Leiterin deutlich: „Wenn wir hier am Ende etwa 15 zusätzliche Plätze schaffen – das wäre schon toll.“

Lennart Plottke

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