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Bad Doberan Mit schwimmenden Barrieren gegen Schadstoffe im Wasser
Mecklenburg Bad Doberan Mit schwimmenden Barrieren gegen Schadstoffe im Wasser
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00:00 11.03.2013
Kägsdorf

Amphibienfahrzeug, Unimog, Kettenwagen und Teleskoplader — der Strand in Kägsdorf war am Sonnabend fest in der Hand des Technischen Hilfswerks (THW). Hier übte die „Fachgruppe Ölschaden“ im Ortsverband Bad Doberan gemeinsam mit Kollegen aus Güstrow den Aufbau neuer Ölwehrtechnik — unterstützt vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt (Stalu).

„Seit Dezember lernen wir den Umgang mit Räumgeräten, Kettenfahrzeugen und Booten kennen“, sagt Martin Hofmann, im Verband für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. „Dabei geht es in erster Linie darum, die Abläufe zu automatisieren.“ Vor allem die neuen Fahrplatten sollen einen Einsatz im weichen Sand erleichtern. „Mit normalen Fahrzeugen kommen wir nicht so einfach an den Strand“, erklärt Hofmann. „Deshalb mussten wir bislang unsere Boote immer schon in Kühlungsborn zu Wasser lassen — damit sollte jetzt Schluss sein.“

Die „Fachgruppen Ölschaden“ unterstützen Küstenländer bei der Bekämpfung von Schadstoffaustritten größeren Ausmaßes. Mit schwimmenden Barrieren kanalisieren die Fachleute die Verschmutzung, nehmen sie von der Wasseroberfläche auf und füllen die Schadstoffe in Spezialbehälter. Nach der technischen Kennenlern-Phase soll es im April vor Kühlungsborn die erste Ölwehrübung geben — die THWler dürften bestens gerüstet sein.

Lennart Plottke

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