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Mutti und Söhne am 4. Januar geboren

Rakow Mutti und Söhne am 4. Januar geboren

Bei den Löwes in Rakow kann nun jedes Jahr ein Familientrio am selben Tag Geburtstag feiern

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Inmitten bunter Kindergeburtstagsballons: Max Löwe aus Rakow war eigentlich für den heutigen 13. avisiert worden, kam aber bereits am 4. Januar auf die Welt, genau zu den Geburtstagen seiner Mutti Karin (31) und seines fünfjährigen Bruders Ben (vorn neben Hund „Goofy“). Nur Papa André (32) hat im August Geburtstag.

Quelle: Foto: T. Hoppe

Rakow. „Vielleicht haben Sie in Zeiten von Hiobsbotschaften und Berichterstattungen von nicht so schönen Nachrichten mal Lust auf einen schönen und seltenen Fall“, meinte dieser Tage Regine Wagner aus Wismar und mailte der OZ folgende, eigentlich unglaubliche, Information: „Meine Schwester, Karin Löwe aus Rakow bei Neubukow, hat am 4. Januar ihren 31. Geburtstag im Südstadt-Klinikum in Rostock verbracht, weil ihr zweites Kind, Max, an diesem Tag morgens kurz nach fünf Uhr das Licht der Welt erblickt hat. Ebenfalls am 4. Januar hat ihr erstes Kind, Max’ großer Bruder Ben, den 5. Geburtstag gefeiert. Allen ,Beteiligten’ – auch dem Papa – geht es gut “.

„Das war gar nicht geplant, das ist wirklich alles ein dummer Zufall“, beteuert der Vater André Löwe und seine Frau bestätigt das: „Ich hatte so meine Tage, die ich vermeiden wollte. Das war eigentlich der 4. Januar und die Tage ringsherum. Als voraussichtlicher Geburtstermin galt ja auch der 13. Januar“. Karins Schwester (39) und der Bruder (41) hätten dann gleich geunkt, dass auch Max am 4. Januar geboren wird, sagt Regine Wagner zur OZ. Als es dann wirklich so passierte will die große Schwester zunächst sprachlos gewesen sein: „Erstmal war das für mich ein Schock, denn ich habe ihr das echt nicht gewünscht – es ist ja für die Eltern am stressigsten. Aber es ist witzig und ich freue mich, das alle gesund sind. Die ganze Verwandtschaft amüsiert sich jetzt darüber“. Bei der 4. Januar-Geburtstagsfeier würden natürlich die Kinder im Vordergrund stehen, erklärt sie noch, was Karin Löwe ja sicher auch schon zu den fünf Ben-Geburtstagen erlebt hat. Vielleicht trugen sogar die umfangreichen Kindergeburtstagsvorbereitungen für Ben am 3. Januar dazu bei (siehe auch die Ballons im Bild), dass es in der darauffolgenden Nacht mit Max losging, mutmaßt die Mama, die dann den Krankenwagen rief. „Ich habe noch geschlafen und da hat Papa gesagt, wir haben ein Baby – und dann habe ich nicht mehr geschlafen“ erinnert sich Ben an diesen Geburtstagsmorgen und er zeigt ganz aufgeregt, die gerahmten Bilder von ihm und seinem Papa, die Mama zu ihrem Geburtstag geschenkt bekam. „Es ist schon ein bisschen nachteilig für die Mutter, weil ja die Kindergeburtstage im Vordergrund stehen“, schätzt auch André Löwe ein. Der 32-jährige Fußbodenleger nimmt extra diesen Januar und den Januar 2019 jeweils einen Monat Elternzeit, um auch seine Frau zu unterstützen. „Das freut mich“, sagt sie und wirft ein: „Mal gucken wie es wird, wenn wir nächstes Jahr den ersten ,großen’ Kindergeburtstag feiern. An jedem 4. Januar ist hier definitiv Action“. Karin Löwe ist kaufmännische Angestellte bei der Industrie- und Handelskammer Rostock und erinnert sich, dass ihre Kollegen alle gleich gesagt hätten, das Kind kommt am 4. Januar.

„Im Rostocker Südstadtkrankenhaus fanden das die Schwestern, die mich aus dem Kreißsaal abgeholt haben, auch gleich als Highlight, dass die Mutter und ihre Söhne am selben Tag Geburtstag haben“, berichtet Karin Löwe weiter und erwartet, dass die nächsten Leute aufmerken werden, wenn sie ihre und die Daten von Max angeben muss. Es hätte schon früher bei ähnlichen Fällen mit Ben (der ursprünglich am 31.12. geboren werden sollte) Schmunzeln gegeben. Ben soll momentan übrigens ganz fixiert auf sein Brüderchen sein, wie die Mutti erzählt: „Er geht morgens in sein Zimmer, setzt sich auf den Sessel und hält dann immer Wache. Das macht er ganz niedlich“.

Thomas Hoppe

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