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Bad Doberan Nächstes Derby für DSV-Sieben
Mecklenburg Bad Doberan Nächstes Derby für DSV-Sieben
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00:01 27.10.2017

In der Handball- Oberliga Ostsee-Spree geht es im Tabellenmittelfeld in dieser Saison ungemein eng zu. Am Ende davon ist derzeit der Bad Doberaner SV (10. Platz/5:7 Punkte) zu finden. Am Sonnabend werden die Münsterstädter im zweiten Derby in Folge gefordert sein. Nach der 21:28-Heimniederlage gegen den Stralsunder HV steht diesmal das Auswärtsspiel beim HSV Insel Usedom (9./5:7) an.

DSV-Coach Lars Rabenhorst

Die Doberaner Erfolgsaussichten für das Spiel in der Ahlbecker Pommernhalle sind im Aufeinandertreffen zweier punktgleicher Teams im Vorfeld schwer auszumachen. „In der Vorbereitung haben wir beim Ospa-Cup gegen den HSV nicht sonderlich gut ausgesehen“, erinnert sich DSV-Coach Lars Rabenhorst nur ungern zurück.

Zudem sind die Insulaner in der Spielzeit 2017/18 nur schwer berechenbar: Starken Leistungen wie kürzlich beim 29:25-Erfolg beim amtierenden Meister LHC Cottbus, dem 24:19-Auftaktsieg gegen Drittliga-Absteiger HV Grün-Weiß Werder und der unglücklichen 25:26-Derbypleite in Stralsund stehen unter anderem eine Niederlage bei Aufsteiger VfV Spandau (23:25) und ein 25:25 gegen den Grünheider SV gegenüber.

„Anhand der Resultate ergeben sich zahlreiche irreführende Quervergleiche zwischen beiden Teams. Usedom ist und bleibt sicherlich der Favorit. Aber wenn wir eine konstant gute Leistung über sechzig Minuten abrufen, können wir den HSV vielleicht etwas ärgern“, sagt Rabenhorst.

Auf seinen Kapitän Sebastian Prothmann muss der Doberaner Trainer beim Insel-Trip jedoch aller Voraussicht nach verzichten. Den 31-jährigen Keeper plagt weiter eine Zerrung im Oberschenkel. Da Youngster Florian Voigt nach seinem Kreuzbandriss erst am Beginn seiner Reha steht, liegt die Hauptlast im Doberaner Tor auf Tobias Malitz, der schon im Duell mit dem Stralsunder HV zu überzeugen wusste. Die Rückkehr des zuletzt verletzten Routiniers Yan Vizhbovskyy (40) ist noch offen.

Simone Seidel

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