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Auf Jennewitz‘ Sportplatz sollen Eigenheime stehen

Kröpelin Auf Jennewitz‘ Sportplatz sollen Eigenheime stehen

Noch 2013 soll Auftrag für neuen B-Plan vergeben werden.

Kröpelin. Projektentwickler Georg Lemke sei sehr begeistert gewesen von der Lage des Jennewitzer Grundstücks, auf dem künftig zahlreiche Eigenheime errichtet werden könnten.

Darüber berichtete Kröpelins Bauamtsleiter Rüdiger Kropp kürzlich den Mitgliedern des hiesigen Hauptausschusses.

Georg Lembke arbeitet als Projektentwickler bei der „Landesgrunderwerb MV GmbH“, die als Erschließungsträger Partner der Kommunen bei der Entwicklung wichtiger Infrastrukturprojekte ist. In dieser Funktion hatte der Mann auch Ende August auf Einladung des Kröpeliner Bauamts auf die insgesamt 18 316 Quadratmeter alten Sportplatzrasen und Kartoffelacker geschaut, die einmal mit Eigenheimen bebaut werden sollen.

In dieser Richtung hatte sich bereits die einstige Gemeinde Jennewitz mit einem B-Plan beschäftigt, aber es sei wegen diverser Schwierigkeiten nie weitergegangen, heißt es. Doch jetzt sei auch in Jennewitz die Zeit reif, verlautete dazu aus Kröpelins Bauausschuss: „Kühlungsborn ist teuer und dicht — Jennewitz immer noch nahe der Ostsee, quasi der Strand Kröpelins.“

Ähnlich sehen es Dorfbewohner, wie Familie Gagelmann, die zunächst darauf verweist, dass von Eigenheimen da oben zwar schon öfter die Rede gewesen wäre — aber jetzt könne das schon was werden. „Warum nicht? Da oben passen die Häuser hin“, sagen Mann und Frau fast gemeinsam, die schon rund 50 Jahre im Dorf leben.

Nun werde Herr Lemke alles mit seinen Vorständen im Schweriner Haus besprechen und sich dann in Kröpelin melden, erklärte Rüdiger Kropp weiter und sagte:„Wir hätten dann die beste Ausgangsposition, die man haben kann, wenn wir zusammen mit dem Erschließungsträger den B-Plan erarbeiten könnten“. Sowohl mit der Landesgrunderwerb, mit der man den Silberberg erschlossen hätte, als auch mit den möglichen Partnern vom Bauleitplanungsbüro aus Wismar, das sich bereits mit dem alten B-Plan beschäftigt habe, hätte man gute Erfahrungen gemacht, heißt es in Kröpelin.

Im aktuellen Haushalt der Stadt, der erst im Juni endgültig genehmigt worden war, ist der B-Plan „Alter Sportplatz Jennewitz“bereits finanziert. Genau 7316 Quadratmeter gehören der Stadt, 11 000 könnten wohl vom Land dazugekauft werden. Für die Bauausschussmitglieder war allerdings wichtig, dass in Bauabschnitten geplant werde, um, wie es Karin Reichler (CDU) ausdrückte, „erstmal klein anzufangen“. Möglich wäre später auch eine Erweiterung des Baufeldes in zweiter Reihe in Richtung Landesstraße, hatte Rüdiger Kropp zuvor in Aussicht gestellt — so war es bereits im alten Jennewitzer B-Plan vorgesehen. Der Förderantrag für einen Kinderspielplatz an dieser Stelle ruhe, hieß es aus dem Bauamt. Ausschussmitglied Jörg Diederichs (CDU) hatte sich daran erinnert. Er erfuhr auf Anfrage weiter, dass für Jennewitz jetzt ein Spielplatz in Gutshausnähe angedacht sei.

Gestern sagte der Bauamtsleiter am OZ-Telefon zum Stand der Dinge, dass zunächst die Entscheidung der Landesgrunderwerb-Gesellschaft abgewartet werde, ob sie nun tatsächlich der Erschließungsträger wird. Dann könne der Beschlussentwurf der Stadtvertretung vorgelegt werden, den die Verwaltung quasi jetzt schon in der Schublade habe — der Beschluss zur Planungsauftragsvergabe für den B-Plan „Alter Sportplatz Jennewitz“.

„Wir haben das so weit vorbereitet, dass, wenn es so weit ist, und wir den Erschließungsträger haben, alles vorliegt“, sagte Rüdiger Kropp. Der Vorteil für die Stadt sei ja, dass sie ihre Grundstücke verkaufen könne und damit weitere Einnahmen habe.

„Wir hoffen, dass wir noch in diesem Jahr die formellen Sachen erledigen können, also einen Erschließungsträger finden und die Planungsauftragsvergabe beschließen können“, fasste Rüdiger Kropp zusammen.

 

 

Thomas Hoppe

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