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Neubukow Ausschuss diskutierte Feuerwehr-Nutzung für Winterdienst
Mecklenburg Bad Doberan Neubukow Ausschuss diskutierte Feuerwehr-Nutzung für Winterdienst
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00:00 10.09.2013
Kröpelin

Kröpelins Hauptausschuss beschloss auf seiner Sitzung in der vergangenen Woche zur Vorbereitung des Winterdienstes 2013/14 mehrheitlich die Miete eines Mehrzweckfahrzeugs Unimog mit Winterdienstausrüstung (monatlich 4284 Euro brutto), die Miete eines Traktors mit Schiebeschild (1130,50 Euro) sowie die Lieferung von Streusand (117,81 Euro je Tonne).

Eine Entscheidung zum etwaigen Kauf des Unimog (OZ berichtete) wurde quasi vertagt, um ein Konzept zu beraten, das sich um die künftige Nutzung eines Feuerwehrfahrzeugs für den Winterdienst dreht.

Gemeindewehrführer Roland Bull (Linke) hatte daran erinnert, dass bereits im Jahre 2010 dieser Gedanke auf den Tisch der Stadt kam, aber seitdem nicht weiter verfolgt worden sei, obwohl der notwendige Ersatz zumindest eines Feuerwehrfahrzeuges mittelfristig anstehe. Das koste dann ohne Förderung runde 300 000 Euro.

Technisch sei alles machbar, hielt der Gemeindewehrführer dem Bauamtsleiter entgegen, der das teilweise bezweifelt hatte. Zudem hatte Rüdiger Kropp darauf verwiesen, dass die Stadt letztlich ein universal einsetzbares Fahrzeug für das ganze Jahr benötige, das zudem rund um die Uhr einsatzbereit sei. Dass der Fahrzeugpark einer Feuerwehr auch für kommunale Aufgaben zu nutzen ist, sei nichts Neues, das werde in vielen Gemeinden Deutschlands praktiziert, sagte Roland Bull. Deshalb sollte man über ein entsprechendes Konzept auch mal in Kröpelin nachdenken. Unterstützung erhielt er dafür sowohl von Veikko Hackendahl (Kröpeliner Liste), von Jörg Diederichs (CDU) und von der amtierenden Bürgermeisterin Helgrid Erdmann, die den Vorschlag ins Protokoll aufnehmen ließ.

th