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Bahn sperrt marode Treppe: Neubau vorerst nicht geplant

Kröpelin Bahn sperrt marode Treppe: Neubau vorerst nicht geplant

Berliner Unternehmenssprecher: „Zugänglichkeit zum Bahnhof ist trotzdem gegeben“.

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Nun wird der Trampelpfad (l.) zum Auf- und Abstieg genutzt.

Quelle: Thomas Hoppe

Kröpelin. „Die machen sich das einfach und wälzen das Problem auf andere!“, ärgerte sich Kröpelins Volksvertreter Thomas Lehner gestern am OZ-Telefon, nachdem er hier erfahren hatte, dass die Deutsche Bahn AG, der die seit Wochen gesperrte Treppe vom Kamp zum Bahnhof gehört, zwar von einem nötigen Neubau spricht, der aber vorerst nicht geplant sei.

Auf eine entsprechende OZ-Anfrage hatte es nämlich gestern vom „Regionalbüro Kommunikation Berlin“ der Bahn geheißen:

„Die Treppe am Bahnhof Kröpelin wurde in der Vergangenheit mehrfach repariert, musste nun jedoch, aufgrund des massiven Schadbildes, was nicht mehr reparabel ist, leider gesperrt werden. Hier wird ein kompletter Neubau der Treppe erforderlich, was vorerst nicht geplant ist. Die Zugänglichkeit zum Bahnhof ist trotzdem gegeben.“

„Die handeln nach dem Motto, die Leute werden schon kommen, auch wenn sie einen Umweg gehen müssen. Aber die Bahn ist doch wohl auch daran interessiert, dass Gäste mit der Bahn fahren und da muss ich als Betreiber auch den Zugang den Mitreisenden so gewähren, dass sie schnell, zügig und unfallfrei zum Bahnhof gelangen können“, sagte Thomas Lehner.

Und Rosmarie Westendorf, die gegenüber von der Treppe am Kamp wohnt, sieht morgens und abends „viele, die sich hier bald den Hals brechen. Wenn es trocken ist, nutzen sie nämlich den Trampelpfad neben der gesperrten Treppe. Auf eigene Gefahr natürlich.“ Bis jetzt hätte ja keiner wegen der Witterung was machen können, doch jetzt sei es langsam Zeit, wo man sagen müsste, „nun Freunde, weil die Treppe auch oft benutzt wird...“, warf ein anderer Anwohner am Kamp in Richtung Bahn ein. Viele Kröpeliner würden sich über die Sperrung aufregen. „Das sind doch keine Zustände, da ist die Bahn gefordert!“, brachte es Thomas Lehner auf den Punkt, der als CDU-Abgeordneter auch Vorsitzender des Kröpeliner Ausschusses für Wirtschaft und Gewerbe ist.

Das Problem der gesperrten Treppe war bereits auf der Stadtvertreterversammlung am 11. April zur Sprache gekommen. Dort hatte Bauamtsleiter Rüdiger Kropp erklärt, dass die Stadt da außen vor sei, weil die Treppe zum Territorium der Bahn gehöre. Deshalb könne die Verwaltung dem Unternehmen auch nicht den Auftrag zur Reparatur erteilen.

Nichtsdestotrotz hatten die Stadtvertreter die Verwaltung beauftragt, abzuklären, dass „da relativ schnell und zeitnah eine Lösung gefunden werde.“

Hier wird ein kompletter Neubau der Treppe erforderlich, was vorerst nicht geplant ist.“Berliner Sprecher der Deutschen Bahn AG

Thomas Hoppe

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Nun wird der Trampelpfad (l.) zum Auf- und Abstieg genutzt.

Eine Reparatur der Treppe zum Kröpeliner Bahnhof ist nicht in Sicht.

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