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Neubukow Bei übernächster Stadtvertretertagung geht‘s um Hanshagen
Mecklenburg Bad Doberan Neubukow Bei übernächster Stadtvertretertagung geht‘s um Hanshagen
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00:00 11.09.2013
Kröpelin

In den Jahren 2015/16 will die Firma EDF EN Deutschland GmbH im Windkraftgebiet Hanshagen drei Anlagen verändern (OZ berichtete). Wie Bauamtsleiter Rüdiger Kropp dazu am vergangenen Mittwoch vor Kröpelins Hauptausschuss darlegte, gelte dafür derzeit die Satzung, dass die dortigen Anlagen nicht höher sein dürften, als 90 Meter und nicht mehr Leistung haben dürften, als ein Megawatt. EDF EN möchte nun gemeinsam mit der Kommune den gültigen B-Plan ändern lassen und dabei eine der drei bisherigen Anlagen abbauen und zwei Anlagen mit einer größeren Leistung erneuern lassen. Sie sollen dann jeweils zwei Megawatt Leistung haben und jeweils 125 Meter hoch sein. Die Abstände zu den Wohngrundstücken betragen für die bisherigen Anlagen 460 und 480 Meter — „und das würde nach der Erneuerung nicht mehr, die Standorte bleiben festgeschrieben“, sagte der Bauamtsleiter. Der EDF-EN-Geschäftsführer Jan Voß solle in der übernächsten Stadtvertretersitzung (das wäre laut Sitzungsplan der Stadtverwaltung am 7. November) sein Projekt vorstellen können. Bis zum 4. September hätte es beim Bauamt zum Thema noch keine Rückmeldungen von Anwohnern aus Hanshagen gegeben, hieß es auf eine entsprechende Anfrage von Veikko Hackendahl (KL). Ein Hanshäger, der zur Ausschusssitzung gekommen war, erhielt Rederecht und verwies darauf, dass heutzutage Abstände von 800 bzw. 1000 Metern zu Wohngrundstücken eingehalten werden müssten. Wie Bauamtsleiter Rüdiger Kropp anregte, sollten die Hanshäger Einwohner durch Postwurfsendungen oder Aushänge auf das Thema der übernächsten Stadtvertretersitzung mit dem EDF-Vertreter aufmerksam gemacht werden. Auch die Wismarsche Straße sei betroffen, warf Bauausschussvorsitzender Thomas Gutteck (SPD) ein. Von dort betrage der Abstand zur Anlage 860 Meter, hieß es.

th

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