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Gemeinde am Haff feiert erneuerten Saal

Rakow Gemeinde am Haff feiert erneuerten Saal

Im Rahmen einer Einwohnerversammlung wurde der Abschluss des ersten Bauabschnitts feierlich begangen.

Rakow. „Alles schick, ganz toll mit den neuen Oberlichtern — die gehen wohl mit der Elektronik auf“, sagt Bürgermeister Jürgen Weymann, nachdem er gestern quasi für Nachzügler und andere Interessenten extra die Tür zum erneuerten Gemeindesaal in Rakow aufgeschlossen hat. Offiziell eingeweiht worden war die neue Errungenschaft der Gemeinde Am Salzhaff ja bereits am Samstagnachmittag mit einem gemütlichen, dreistündigen Beisammensein von rund 30 Bürgern aus allen Ortsteilen. „Das ist wohl der Trend, ich hätte mit 60 gerechnet“, sagt der Bürgermeister kurz und schätzt dann erfreut ein, dass es „schöne Gespräche bei Kaffee, Kuchen und Bockwurst“ waren. Der Kuchen kam vom gelernten Bäcker Peter Schlag. Der 72-Jährige hat zwei Hobbys, sagt sein Bürgermeister:

Fahrradfahren und Backen. „Es schmeckte ganz toll“, ist Jürgen Weymann voll des Lobes und möchte deshalb auch Ingrid Tylla von der „Gaststätte am Strand“ nicht vergessen, die „schon immer hier die Festlichkeiten umrahmt, mit Bockwurst und so“. „Die haben das sehr schön gemacht, hier vorne ein Gläserbüfett aufgebaut.“ Einen kleinen Umtrunk hätte es auch gegeben, „ sonst wäre der Putz hier womöglich wieder runtergefallen“, erklärt Jürgen Weymann augenzwinkernd. „Sehr ordentlich“ und „Sehr gut“ hätten die Urteile der Leute gelautet, die hier am Samstagnachmittag um 14 Uhr eingekehrt waren, gibt der Bürgermeister die Resonanz der Bürger auf die Sanierungen in diesem Haus wieder und erläutert: „Das ist die erste Ausbaustufe, der renovierte Kulturraum und das gesamte Dach. Beim zweiten Abschnitt geht es um die Außendämmung rundum, eventuell um die Fenster, die Sanitäranlagen — wir müssen zwei Toiletten zu bauen — und wahrscheinlich um den Fußboden, der muss wärmer werden.“

Jetzt liegen hier die bisherigen Fliesen — sie sind den Bürgern offenbar zu kalt. Zudem soll die Hälfte der Volksvertreter für kleinere Fenster plädieren, heißt es. Jürgen Weymann gehört zur anderen Hälfte: „Ich würde die gern drinne lassen, das schadet doch dem Kulturraum nichts“, sagt er. Einen dritten Bauabschnitt soll es auch noch geben: „In der Mitte die Wohnung — die muss ja auch einen bestimmten Standard haben, du kannst ja nicht mehr so eine Landwohnung reinbauen. Da muss, beim Fußboden angefangen, alles neu gemacht werden“, sagt dazu der Gemeindechef und meint: „Das wird eine schöne große Wohnung sein, wenn sie dann mal in zwei Jahren fertig ist.“ Die zweite Runde soll noch in diesem Jahr beginnen: „Wir hoffen auf Fördermittel im Rahmen der Dorferneuerung“, sagt Jürgen Weymann und meint: „Man hat so das Gefühl, wenn das ein bisschen gut organisiert wird, durch Detlef Pigorsch und Co., dass das Geld dann auch kommen werden.“ Für den Rest der Dorfstraße Richtung Questin sei es schon da, heißt es.

Da der feierliche Kaffeenachmittag zur Wiedereröffnung des Gemeindesaals im Rahmen einer Einwohnerversammlung über die Bühne ging, kamen auch Probleme aus der Gemeinde auf den Tisch: „Viele meinen, dass zur Sauberkeit des Dorfes auch die Ordnung mit den Hunden gehört, das klang überall durch, das Thema Hundekacke“, zieht der Bürgermeister dazu ein Fazit und schlussfolgert, dass die entsprechende Satzung der Gemeinde wohl „mal breiter populär gemacht werden müsse“. Als Erfolge wurden verbucht, dass der neue Radweg von Pepelow nach Klein Strömkendorf fertig ist und dass in der Gemeinde elf Kilometer Bankette nach Teßmannsdorf und von Klein Strömkendorf nach Bantow in Ordnung gebracht wurden. Jürgen Weymann betont zudem, dass die Gemeinde den Firmen, die am ersten Bauabschnitt mitgewirkt haben, sehr dankbar sei. Dazu gehörten die Dachdecker um Jörg Wolff, die Maler von „Farbe und Raum“ und auch der Neubukower Elektriker Heinz-Dieter Klemm. „Der scheute sich auch in seinem Alter nicht, hier auf dem Boden rumzukriechen, um die Leitungen herzukriegen“, erzählt der Bürgermeister und betont, dass alle von der Kröpeliner Firma Saubermann überrascht gewesen seien, die es in sehr kurzer Zeit ermöglicht hätte — an einem Samstag — den ganzen Raum auf Vordermann zu bringen.

 



Thomas Hoppe

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