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Neubukow Jennewitz wächst um 20 Grundstücke
Mecklenburg Bad Doberan Neubukow Jennewitz wächst um 20 Grundstücke
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00:00 03.06.2017
Das Wohngebiet „Schönbusch“ in Jennewitz ist bereits erschlossen. Quelle: Foto: Anja Levien
Kröpelin

wächst: In Jennewitz wird ab sofort mit der Vermarktung von 20 Grundstücken im neuen Baugebiet „Schönbusch“ begonnen. Das 16000 Quadratmeter große Gebiet mit Grundstücksflächen zwischen 696 und 1198 Quadratmetern wurde bereits erschlossen. Als Erschließungsträger konnte die Stadt die LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH gewinnen.

Auf ihrer Sitzung am Donnerstagabend diskutierten die Stadtvertreter über die Grundstückspreise, die auf Vorschlag der LGE zwischen 60 und 70 Euro pro Quadratmeter liegen sollten. Grund: Die Stadt Kröpelin möchte gerne junge Familien in ihrem Gebiet ansässig machen, heißt es in der Beschlussvorlage. Doch nicht alle waren mit dem Preis einverstanden. „Wir haben uns diesen Preis zum Ziel gesetzt, damit junge Menschen das Land erwerben können. Wir sollten uns aber nicht unter Wert verkaufen“, sagte Thorsten Ruf (CDU) in Bezug auf die Grundstückspreise in umliegenden Orten, wie beispielsweise in Steffenshagen oder Wichmannsdorf. Guido Winkler (Freie Wähler) stimmte dem zu: „Ich möchte dem beipflichten. Wir sollten uns nicht unter Wert verkaufen. Von dem Wohngebiet hat man zum Teil Seeblick und Blick nach Rostock, das sollten wir nicht verschenken.“

Die Vereinbarung zwischen Stadt und LGE sieht vor, dass die Stadt nach fünf Jahren die Grundstücke kauft, die bis dahin nicht veräußert wurden. „Dafür sollten wir für die Stadt einen Gewinn einrechnen“, nennt Thorsten Ruf einen weiteren Grund für eine Erhöhung der Grundstückspreise um fünf Euro pro Quadratmeter. Bürgermeister Thomas Gutteck (parteilos) erwiderte, dass die Chance bei günstigen Grundstückspreisen höher sei, alle Flächen zu verkaufen. Die Stadtvertreter einigten sich darauf, die Grundstückspreise für die Flächen, die an die Straße grenzen, bei 60 Euro pro Quadratmeter zu belassen und die Preis für die anderen Flächen um fünf Euro zu erhöhen. Diese kosten dann je nach Lage 70 oder 75 Euro pro Quadratmeter. Auf die künftigen Grundstücksbesitzer kommen dann noch unter anderem Anschlusskosten für Trinkwasser und Schmutzwasser hinzu.

Das Wohngebiet „Schönbusch“ könne bei Bedarf um sechs Grundstücke erweitert werden, informiert Bauamtsleiter Rüdiger Kropp. Auch ein öffentlicher Spielplatz ist in dem Gebiet vorgesehen, soll bei der Zisterne gebaut werden.

al

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