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Jugend-forscht-Preis für Bathseba aus Buschmühlen

Neubukow Jugend-forscht-Preis für Bathseba aus Buschmühlen

Fünftklässlerin der Neubukower Schliemann-Schule belegte im Fachbereich Biologie einen dritten Platz im Landesausscheid.

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Bathseba Weiß präsentierte gestern ihren Mitschülern ihre neuesten Forschungsergebnisse in Sachen Algendünger für Kartoffeln.

Quelle: Thomas Hoppe

Neubukow. „In der Fachrichtung Biologie war die größte Anzahl von Teilnehmern des Landeswettbewerbs. 2012 hatte sie hier bereits einen Sonderpreis bekommen, dieses Jahr in Rostock schon einen dritten Preis bei den Schülerexperimenten. Das heißt, sie befindet sich auf dem richtigen Weg, letztendlich“, sagte gestern achtungsvoll Thorsten Ruf, Lehrer an Neubukows Regionalschule, und Betreuer von Bathseba Weiß aus der 5a in Sachen „Jugend forscht“. Am Beispiel der Kartoffel zeigte die Buschmühlenerin in ihrem Wettbewerbsbeitrag, wie sich durch den Einsatz von Algen (Blasentang) aus dem Salzhaff eine Ertragssteigerung erreichen ließ. Und der Pädagoge lobte: „Noch nie hat sich nach meiner Kenntnis von den Schülern jemand so für dieses Thema interessiert.

Und Bathseba lernt allerhand — auch wie man mit Fachthemen umgeht, wie man sie bearbeitet und wie man sie dann präsentiert. Das ist schon gut.“ Den Beweis dafür lieferte die Elfjährige gestern Mittag vor ihren Mitschülern. Wie ihre Klassenleiterin Kerstin Wagner vorausschickte, hatte es am Donnerstag bei einer kurzen Vorstellung ihrer Forschungen noch so viele Fragen an Bathseba und zu ihrem Projekt gegeben, weshalb sich das Mädchen entschlossen hätte, ihre Experimente der Klasse ausführlich darzulegen. Dafür pinnte sie gestern nicht nur Diagramme, Protokolle und Fotos von ihrem Experiment, das am 1. Mai 2012 begonnen hatte, an die Tafel, sondern erläuterte alles ganz genau, bevor sie sich den verbliebenen Fragen stellte und Beifall bekam. Einem Pflanzbottich mit Kartoffeln hatte Bathseba einen Eimer Algen vom Haff bei Roggow beigemischt, einem zweiten nicht. Im Algenbottich wuchs deutlich weniger Unkraut. Trockenheit überstanden die Algenkartoffeln besser, als die „normalen“ Knollen von der Sorte Salome. Unterm Strich erbrachten die mit Algen gedüngten Pflanzen 42 Kartoffeln und die ohne Algen 35. Zudem waren die naturgedüngten Knollen im Schnitt größer und die Algennutzung schonte die Umwelt, wenn die Algen nicht durch Schiffsdiesel verschmutzt waren.

th

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