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Neubukow Kühlungsborner Kinder gewinnen begehrten Pokal
Mecklenburg Bad Doberan Neubukow Kühlungsborner Kinder gewinnen begehrten Pokal
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07:53 19.05.2017
Alles läuft gut. Jede Leiterin hat hier ihre Aufgabe.Ines Brüsehafer Kröpeliner AWO-Kita „Pusteblume“

Orangefarbene, weiße, rote, grüne und blaue Trikots: Fast 150 Vorschulkinder, darunter auch Kinder mit besonderen Bedürfnissen aus allen sieben Kitas der Arbeiterwohlfahrt (Awo) der Region, kämpften gestern Vormittag in der Sporthalle der Grundschule Kröpelin um den Wanderpokal. Die Sieger vom vergangenen Jahr aus Bad Doberan gaben den Awo-Pokal nach Kühlungsborn an die Kita „Bummi“ ab.

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) hat 150 Vorschulkinder aus den Awo-Einrichtungen der Region zu einem Wettkampf in die Sporthalle der Grundschule Kröpelin eingeladen. Sie kämpften um den Wanderpokal, den im vergangenen Jahr die Doberaner Kinder gewannen. Dieses Jahr mussten sie ihn abgeben.

„Die Begeisterung der Mädchen und Jungen ist riesengroß. Ich bin stolz auf die Kinder und Erzieherinnen“, sagte die Kita-Leiterin Katrin Krüger. Die Kinder absolvierten Schnell-, Slalom- und Hürdenlauf, Weitwurf, Medizinballwerfen, Sackhüpfen und Seilspringen. Am stärksten vertreten waren die Doberaner mit 44 Kindern, gefolgt von Kröpelin mit 41. Aus Kühlungsborn kamen 25, Rerik war mit zehn dabei, fünf Parkentiner machten mit und Bargeshagen war mit 17 am Start.

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Regionalverband der Arbeiterwohlfahrt Bad Doberan mit Sitz in Kröpelin. Von dort kamen auch die Preise wie eine Dynamotaschenlampe und Reflektorbärchen für den Schulranzen. Bei Ines Brüsehafer, Leiterin der Kröpeliner Awo-Kita „Pusteblume“, liefen die Fäden an diesem Tag zusammen. Sie war zufrieden mit dem Ablauf: „Jede Leiterin hatte hier ihre Aufgabe.

Wir sind ja schon eingespielt.“ Denn vor 16 Jahren startete der erste Awo-Kita-Wettkampf. „Zuvor waren wir in Rerik auf dem Sportplatz, doch das Wetter hat nicht immer mitgespielt. Seit fünf Jahren sind wir hier in der Sporthalle“, sagte Torsten Chudzik, der einmal pro Woche in jeder der Kitas Sportunterricht gibt.

„Haltungsschäden können durch regelmäßigen Sport vorgebeugt werden. Motorische Fähigkeiten werden ebenfalls begünstigt und die Ausdauer steigt“, sagte Torsten Chudzik, der zudem in Rerik eine Segelschule betreibt. Die Übungen seien für alle Kinder machbar. Es gebe keine, die sie nicht schon durchgeführt hätten.

Heike Breinlinger, Leiterin der Doberaner Kita „Uns Windroos“: „Die Kinder lernen Leistungsbereitschaft und Regeln einzuhalten. Dazu kommt, dass die verschiedenen Einrichtungen sich untereinander besser kennenlernen.“ Für die Bargeshäger Kitaleiterin aus dem „Storchennest“ Constance Reinhold war klar: „Das ist jedes Mal großartig. Es ist beispielhaft, weil wir vom Verband so gut unterstützt werden. Toll, was die Awo leistet“, lobte sie. Denn alle Kinder wurden mit Bussen nach Kröpelin gefahren und nach dem Sport gab es eine Überraschung für alle: Eine Hüpfburg und Leckeres vom Grill.

In der Halle zeigten die Kinder Ehrgeiz, vor allem diejenigen, die wussten, dass ihre Eltern im Zuschauerraum sitzen. „Mein Sohn feuert seine Schwester an“, sagte die junge Mutter Maria Blödorn.

Lothar Jäger schaute seinem Sohn zu: „Es ist wichtig, dass die Kinder so oft es geht Sport treiben. Ich merke ja auch, dass ich dadurch leistungsfähiger bin.“ An Ende erhielt jedes Kind eine Urkunde und an jede Einrichtung ging ein Teilnehmer-Pokal.

Sabine Hügelland

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