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Neubukow Schnelles Internet ab 2019
Mecklenburg Bad Doberan Neubukow Schnelles Internet ab 2019
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00:01 17.10.2017
Neubukow

Der Breitbandausbau im Landkreis Rostock wird auch in Neubukow gefördert. Wie Bürgermeister Roland Dethloff auf der Einwohnerversammlung mitteilte, gehört die Stadt zum dritten Ausbaugebiet im Landkreis. Der Bürgermeister rechnet im zweiten Quartal des nächsten Jahres mit der Ausschreibung und im dritten Quartal mit der Vergabe. „2019 könnte der Ausbau erfolgen“, sagte Dethloff.

„„Mit dem Breitbandausbau über den Landkreis entstehen uns keine Kosten und wir bekommen eine Anbindung mit 100 Mbit/s.“Roland Dethloff Bürgermeister Neubukow

Die Bundesrepublik fördert bis zum Ende des Jahres 2018 mit rund vier Milliarden Euro örtliche Projekte zum flächendeckenden Breitbandinternetausbau von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s).

Im Landkreis Rostock gibt es eine Koordinierungsstelle, die den Ausbau verantwortet. Rund 200 Millionen Euro stehen für den Ausbau in den 16 Projektgebieten im Landkreis Rostock zur Verfügung, davon finanziert Mecklenburg-Vorpommern 51 Millionen Euro. Für die Förderung gab es drei Aufrufe, auf die sich die Gemeinden und Städte bewerben konnten.

Wie andere Gemeinden hatte auch Neubukow Gespräche mit der Deutschen Glasfaser. „Die habe angeboten, ein eigenes Netz aufzubauen“, erläuterte Roland Dethloff. Doch Glasfaser habe nicht zusichern können, alle Ortsteile von Neubukow zu berücksichtigen, so der Bürgermeister. Hinzu komme, dass bei einer Nachfragebündelung – wie sie in Admannshagen-Bargeshagen, Kühlungsborn und Börgerende-Rethwisch stattgefunden hat – sich 40 Prozent der Haushalte für einen Anschluss entscheiden müssen, bevor der Ausbau überhaupt gestartet wird.

Die Stadt habe entschieden, sich an den Landkreis zu halten. Mit dem Breitbandausbau über Bund und Land entstünden Bürger und Stadt keine Kosten, die Zeitachse sei überschaubar, so Roland Dethloff.

„Wir bekommen eine Anbindung mit 100 Mbit/s, damit kann ein Privathaushalt leben.“ Bei schnelleren Leitungen für Gewerbetreibende müsse die Stadt noch mal gucken, was möglich sei.

al

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