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Bad Doberan Neue Duschen für die Salzhaffkicker
Mecklenburg Bad Doberan Neue Duschen für die Salzhaffkicker
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00:18 15.05.2018
Sie freuen sich über die neuen Duschen (v.l.): Tobias Quaas, Bürgermeister Kai Schlotmann, Trainer Andre Tylla und Michael Winterfeld.
Am Salzhaff

Für die Mitglieder des SV Pepelow könnte es kaum besser laufen als jetzt. Sportlich steht die Fußballmannschaft des Vereins in der Kreisliga Warnow gut da, besetzt fünf Spieltage vor Saisonende in der Meisterschaft einen guten fünften Platz. Und auch die Bedingungen für die Sportler wurden jetzt mit der umfangreichen Sanierung des Sanitärtraktes wesentlich verbessert. Kurz vor dem Anpfiff des prestigeträchtigen „Salzhaff-Derbys“ gegen den SV Steilküste Rerik am vergangenen Sonntag, das der SV Pepelow mit 3:2 gewann (Halbzeitstand 2:2), übergaben Bürgermeister Kai Schlotmann und weitere Vertreter der Gemeinde die neuen Sanitärräume an den SV Pepelow.

Für den SV Pepelow hat die Gemeinde rund 40 000 Euro in neue Sanitäranlagen investiert.

„Der Verein musste viele Jahre auf eine solche Unterstützung durch die Gemeinde warten und hat das, was bisher geschaffen wurde, auf eigene Kosten finanziert. Und jetzt war der SV Pepelow endlich mal an der Reihe“, erklärte Bürgermeister Kai Schlotmann (parteilos) bei der Übergabe.

Dabei würdigte das Gemeindeoberhaupt, dass Mitglieder des Vereins durch zahlreiche Stunden an Eigenleistung beim Abriss der alten Anlagen und beim Malern zur Senkung der Kosten beigetragen haben.

Trotzdem kostete die Investition die Gemeinde noch rund 40000 Euro. Fördermittel vom Landessportbund, wie sie sonst bei solchen Projekten üblich sind, bekamen die Pepelower jedoch nicht. Auch eine Kofinanzierung durch Sponsoren gab es nicht, so kam die Gemeinde allein für die Summe auf. „Aber das Geld ist an der richtigen Stelle investiert“, betont Schlotmann. Das findet auch Reinhard Siebert. Der 76-Jährige ist Ehrenpräsident und hat den SV Pepelow vor einem Vierteljahrhundert mitgegründet und über viele Jahre geleitet. „Ordentliche Sanitäranlagen sind wichtig, damit sich die jungen Leute auch wohlfühlen bei uns. Und darum muss es gehen. Denn als Sportverein wollen wir die jungen Leute von der Straße fernhalten“, so Siebert.

Auch Klaus Mattews, der viele Jahre als Cheftrainer für das Fußballteam zuständig war, freut sich über die neuen Sanitäranlagen und vor allem über die neue Heißwasseraufbereitung, die jetzt über einen effektiven Gasbrenner läuft. Bisher betrieb der SV Pepelow einen Elektroboiler, um das Wasser zu erhitzen – mit entsprechend hohen Folgekosten. Durchgeführt wurden die Sanierungsarbeiten ausschließlich von Firmen aus der Region. „Die haben sehr gute Arbeit geleistet. Mit dem Resultat können wir mehr als zufrieden sein“, stellt Mattews fest.

Dass die neuen Duschen und Toiletten rechtzeitig zum Salzhaff-Derby fertig wurden, freut auch Tobias Quaas, den stellvertretenden Vorsitzenden des SV Pepelow. Er bedankte sich mit einem Blumenstrauß

bei Bürgermeister Schlotmann für die Unterstützung der Gemeinde und meinte: „Für diese Unterstützung durch die Gemeinde sind wir alle sehr dankbar.“

Die Fußballer des SV Pepelow sehen die Investition als eine Art Geburtstagsgeschenk zum 25-jährigen Bestehen ihres Vereins an. Feiern wollen sie das Jubiläum im Sommer gemeinsam mit Vereinsmitgliedern, Gemeindevertretern, Einwohnern der Gemeinde, Sponsoren, Partnern und sportlichen Weggefährten. Das inzwischen zur Tradition gewordene Fußballturnier um den „San Pepelone Cup“

scheint dafür ein guter Anlass zu sein. „Wir führen unser Turnier am 21. Juli durch und laden dazu wieder Mannschaften aus der Region ein“, erklärt Reinhard Siebert.

Vielleicht sind dann auch wieder als Gäste die Kicker vom SV Steilküste Rerik dabei. Diese hatten am Sonntag auf ihre Weise wieder recht originell dazu beigetragen, dass das Salzhaff-Derby einmalig bleibt. Denn die Mannschaft von Trainer Ole Grunwald und Co-Trainer Michael Gradt wählte ein spezielles Transportmittel für die Anreise nach Pepelow.

Die Reriker reisten mit der Barkasse „Salzhaff“ an, mussten aber gut 100 Meter vom Schiff bis an Land durchs Salzhaff waten.

Rolf Barkhorn

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