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Neuer Anlauf für das „Haus zur Kühlung“

Kühlungsborn Neuer Anlauf für das „Haus zur Kühlung“

Bauausschuss stimmt neuer Entwurfsplanung für einen kleineren Hotel-Komplex mit Restaurant in der bewaldeten Hügellandschaft südlich des Ostseebades Kühlungsborn zu.

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Der dreigliedrige Hotel-Komplex neben dem Atelierhaus Kröhnke (r.) fügt sich gut in die hügelige Landschaft ein. Die vorhandene Bausubstanz, die längst zur überwucherten Ruinen-Landschaft geworden ist, muss abgerissen werden. Auch das Haus, in dem einst die Ausflugsgaststätte war. Dort ist nichts mehr zu retten.

Quelle: Visualisierung: Architekturbüro Jäntsch

Kühlungsborn. Auf dem inzwischen nahezu vom Wald zurückeroberten Grundstück am Rande des Kühlungswaldes bei Kühlungsborn (Landkreis Rostock) - mit freiem Blick über die Ostsee - könnte nun doch gebaut werden. Der Bauausschuss des Ostseebades stimmte jetzt der Vorplanung eines Projektentwicklers aus Nordrhein-Westfalen zu.

Vorgesehen ist ein kleinerer, dreigliedriger Hotel-Komplex mit großem Restaurant, das auch als Ausflugsgaststätte konzipiert ist. Es wird von einer möglichen Investition von acht bis neun Millionen Euro gesprochen.

Das Projekt knüpft an die Tradition des Platzes an. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gab es dort eine beliebte Ausflugsgaststätte, später kam ein Hotel-Betrieb dazu. In der DDR-Zeit war dort ein Betriebsferienheim.

Das Bebauungsplanverfahren wird ein Wettlauf mit der Zeit, denn das Baufeld wird immer kleiner. Wo Wald heranwächst, ist er unantastbar, schreibt das Landeswaldgesetz von Mecklenburg-Vorpommern vor. Die jetzige Planung könnte die letzte Chance sein, das Baugrundstück, auf dem seit 1990 nichts passiert ist und auf dem die vorhandene Bausubstanz zur Ruinenlandschaft wurde, doch noch zu nutzen.

Lutz Werner

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