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Neues Pflegeheim für 57 Bewohner

Kühlungsborn Neues Pflegeheim für 57 Bewohner

Investor aus Hamburg treibt in Kühlungsborn gleich zwei Vorhaben voran

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Kühlungsborn. Der Erdaushub für die Verlegung der Rohrleitungen soll in diesen Tagen beginnen. Gestern Vormittag kam Bauherr und Investor Roland Hoinka, ein Rechtsanwalt aus Hamburg, zur Baubesprechung mit den beiden Architekten und Vertretern von Baufirmen zur Bauberatung nach Kühlungsborn. Der Bau des neuen Alten- und Pflegeheims auf dem großen Grundstück in der Hermannstraße 5 nimmt Fahrt auf. Rund 5,5 Millionen Euro investiert Hoinka in den Neubau – „den Grundstückskauf nicht mitgerechnet“, wie er sagt. Die vorhandenen alten Gebäude „auf dem nicht optimal genutzten Grundstück“ wurden seit Anfang Dezember abgerissen.

OZ-Bild

Investor aus Hamburg treibt in Kühlungsborn gleich zwei Vorhaben voran

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Im Bau befindlich ist ein Gebäude-Komplex mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen, „der sich an Elementen der Kühlungsborner Bäderarchitektur orientiert“. Das sei vom Bauamt im Rathaus und der Stadtvertretung so gewünscht worden. Das Gebäude-Ensemble wird aus einem Vorderhaus und einem etwas kleineren Hinterhaus mit Verbinder bestehen. Der lange, mittige Flur im Erdgeschoss, der hinter dem Eingangsbereich beginnt, „bildet eine Sichtachse mit freiem Blick zur hinteren Stadtwaldseite mit dem Schulzentrum“, so Hoinka. In den drei oberen Geschossen des Verbinders sollen Gemeinschaftsräume für die Bewohner entstehen.

Als Betreiber für das künftige Alten- und Pflegeheim hat sich der Bauherr und Eigentümer den Awo-Regionalverband Bad Doberan ins Boot geholt, der in Kröpelin seit vielen Jahren das Seniorenzentrum „Haus am Wedenberg“ mit 81 Plätzen unterhält. Im neuen Haus in Kühlungsborn wird es 57 Plätze geben. „Bis auf zwei oder drei Doppelzimmer für Paare alles Einzelzimmer“, erklärt André Träder, der für den Pflegebereich zuständige Geschäftsführer beim Regionalverband. „Ich möchte, dass die künftigen Bewohner hier im Rahmen des Möglichen großzügige Verhältnisse vorfinden. Die Zimmer sind um die 20 Quadratmeter groß – 20 Prozent größer als die Heimbauverordnung von MV vorschreibt“, betont Bauherr Hoinka.

Roland Hoinka hat mit dem Awo-Regionalverband einen Betreibervertrag über 20 Jahre abgeschlossen. „Pflege älterer Menschen sollte möglichst nicht am Rand, sondern inmitten der Gesellschaft stattfinden. Deshalb haben wir uns bewusst für einen Standort im Kern von Kühlungsborn-West entschieden, benachbart von zwei Schulen, einem großen Sportplatz und einem Kindergarten“, formuliert Hoinka einen sozialen Anspruch.

Elfriede Pilgrim, die Leiterin des Seniorenzentrums in Kröpelin, wird auch die Chefin im neuen Haus in Kühlungsborn sein – unterstützt von einer Pflegedienstleitung vor Ort. „Das Haus in der Hermannstraße mit seinen kurzen Wegen zum kleinen Ortszentrum West und zur Strandpromenade wird vor allem für Bewohner mit geringerer Pflegestufe eine gute Adresse sein, die noch gut zu Fuß sind.

Denn sie können die Strandnähe noch genießen“, sagt sie. 25 Arbeitsplätze wird es im Haus geben. „Bewerbungen nehmen wir ab Sommer an“, so Elfriede Pilgrim. Denn voraussichtlich im Frühling 2019 könnte das Pflegeheim bezugsfertig sein.

Das Grundstück Hermannstraße 7 gleich daneben gehört schon seit 1997 Roland Hoinka, dessen Frau und deren Bruder gemeinsam. Dort ist der Rohbau für einen Lückenschluss fast abgeschlossen und soll bis zum Sommer fertig werden. Damit wird eine bereits bestehende Appartementanlage komplettiert, die dann insgesamt 22 Wohnungen haben wird. Im Neubau entstehen – auf drei Etagen – fünf neue Wohnungen und eine Rezeption. Dazu kommen Fitnessraum und Sauna. 800000 Euro werden hier investiert. „20 Wohnungen werden als Ferienwohnungen genutzt, zwei sind dauerhaft vermietet“, erklärt Hoinka. Auch hier werde der Bädervillen-Stil der Umgebung berücksichtigt.

Lutz Werner

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