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Bad Doberan „Nichts bringt mich von hier weg“
Mecklenburg Bad Doberan „Nichts bringt mich von hier weg“
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12:14 12.07.2018
Der Rasentrecker ist für Hans Freudenreich eine große Hilfe bei der Pflege seines Grundstückes. Quelle: Wilma Welzel
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Parkentin

„Parkentin ist meine Heimat, tief bin ich hier verwurzelt. Nichts bringt mich von hier weg“, sagt Hans Freudenreich. Der 65-Jährige lebt seit seiner Geburt in Parkentin, seine Familiengeschichte reicht hier 150 Jahre zurück. Deshalb kann Hans Freudenreich viel erzählen über das Dorf und seine Familiengeschichte.

Viele alte Fotos und Aufzeichnungen lassen sie lebendig werden. Sein Urgroßvater Adolf Freudenreich gründete 1870 in Parkentin die Schmiede, die dann Großvater Fritz als Schmiedemeister übernahm. Ostern 1926 jedoch brannte das reetgedeckte Wohnhaus der Familie völlig ab: „Also wurde ein neues Haus gebaut, und bereits zu Weihnachten des gleichen Jahres hatte die Familie wieder ein Dach über dem Kopf.“ Nach dem Tode des Großvaters Fritz 1953 übernahmen dann die Eltern das Familienanwesen. „Mein Vater jedoch brach mit der Schmiedemeister-Familientradition und wurde Lehrer“, erzählt der Senior. „Also wurde das Gewerbe von Schmiedemeister Leverenz bis in die 1960er Jahre weitergeführt.“

An Kindheit und Jugend im Dorf denkt Hans Freudenreich gern zurück: „Damals spielte sich das Leben vorwiegend auf der Straße ab, es fuhr ja kaum ein Auto. Wir Kinder hatten immer Ideen, waren gemeinsam unterwegs – im Dorf, im Hütter Wohld, gebadet haben wir im dortigen Badeteich. Und was haben wir Völkerball gespielt!“

Im heutigen Gemeindebüro befand sich die alte Dorfschule, in der die Klassen 5 bis 8 unterrichtet wurden – für die Grundschulklassen eins bis vier fand der Unterricht in einer vor Jahren bereits abgerissenen Baracke statt. Auf diesem Platz steht heute das 1996 erbaute Feuerwehrgebäude.

Heute lebt Hans Freudenreich nach 46 Berufsjahren bei der Deutschen Bahn zufrieden in seinem Heimatdorf, lobt die hohe Lebensqualität. So gebe es vier Neubaugebiete, zwei Kitas, einen Reitverein, den Sportverein mit etwa 200 Mitgliedern, den Skatverein, die Heimatstube, die Feuerwehr, den Dorfkonsum, eine Zahnarztpraxis, den Bund der Rentner und Hinterbliebenen, die Gaststätte „Zum Kutscher“, die Grundschule, zählt der Senior auf: „Und natürlich unsere Kirche mit Pastor Krause. Sie bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein vielseitiges, interessantes Programm. Ja, und nicht zu vergessen die zahlreichen Firmen, die Einwohnern Arbeit geben und die Vereine großzügig unterstützen.“

Mehr Geschichten aus Parkentin lesen Sie in der Freitagausgabe der OSTSEE-ZEITUNG.

Wilma Welzel

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