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Bad Doberan Nienhäger packen Ortsgestaltung an
Mecklenburg Bad Doberan Nienhäger packen Ortsgestaltung an
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09:16 14.03.2018
Nach dem Konzept ist vor konkreten Planungen: Erika Höfer und Prof. Dr. Karl-Heinz Breitzmann gehören dem Vorstand der neu gegründeten „Kreativgruppe Gemeindeentwicklung“ in Nienhagen an. Quelle: Foto: Sabine Hügelland

Jetzt kann das Werk in Druck gehen: Monatelang haben umtriebige Nienhäger an der Frage getüftelt, wie und wohin sich ihr Ostseebad in den kommenden 15, 20 Jahren entwickeln soll. Viele Ideen wurden in der Gemeindeentwicklungskonzeption (GEK) gebündelt – die soll demnächst für alle Einwohner gebunden vorliegen.

Das Konzept

Seit Februar 2016

haben Ehrenamtler Stärken, Probleme und Herausforderungen für das Ostseebad Nienhagen herausgearbeitet.

Das neu entwickelte

Gemeindeentwicklungskonzept sieht unter anderem vor, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Parkplatzsituation zu verbessern, eine Infrastruktur für den Strand zu entwickeln sowie den Wohnraum anzupassen.

Infos: www.ostseebad- nienhagen.de

Die Verkehrssicherheit erhöhen, die Parkplatzsituation verbessern, eine Infrastruktur für den Strand entwickeln, den Wohnraum anpassen – die Mitglieder der GEK-Arbeitsgruppe haben seit Februar 2016 verschiedene Vorschläge zusammengetragen, dabei auch Stärken, Probleme und Herausforderungen der Gemeinde herausgearbeitet.

Nachdem eine Bürgerversammlung breite Zustimmung signalisiert hatte, fasste auch die Gemeindevertretung den einstimmigen Beschluss, die GEK zu einem offiziellen Dokument zu erheben. Sie dient nun als Leitfaden für zukünftige Planungen im Ort. Weit mehr als 40 Projekte und Maßnahmen sind darin enthalten, die alle Seiten des gesellschaftlichen Lebens umfassen.

Prof. Dr. Jürgen Lüsch als Leiter der Arbeitsgruppe und sein Stellvertreter Prof. Dr. Karl-Heinz Breitzmann wurden kürzlich stellvertretend von Bürgermeister Uwe Kahl (CDU) für ihr Engagement geehrt.

Bei ihnen liefen die Fäden der verschiedenen Arbeitsgruppen der GEK zusammen. „Jetzt aber haben wir die Arbeitsgruppen aufgelöst“, erklärt Breitzmann. „Unsere Arbeit ist getan.“

Neue „Kreativgruppe Gemeindeentwicklung“

Stattdessen sei die „Kreativgruppe Gemeindeentwicklung“ gebildet worden: „Sie wird die Gemeindevertretung bei der Realisierung der GEK und der Koordinierung von Arbeitsgruppen unterstützen.“

Jetzt gehe es auch darum, weitere Mitwirkende zu finden, so Breitzmann.

Zwei neue Arbeitsgruppen wurden von der „Kreativgruppe“ bereits ins Leben gerufen. „So möchten wir etwa das Thema der Hinweistafeln aufgreifen, aud denen herausragende Persönlichkeiten wie die Maler Lovis Corinth und Otto Tarnogrocki geehrt werden“, sagt der 76-Jährige. „Aber auch solche Persönlichkeiten wie den Schulten Wilhelm Barten, der das Ostseebad mitbegründete.“ Die Inhalte für etwa zehn solcher Hinweistafeln werden nun erarbeitet: „Das könnte bis Jahresende geschehen sein, um sie möglichst bald an geeigneten Stellen aufzustellen.“

Eine mögliche Mehrzweckhalle für das Ostseebad ist das Thema einer weiteren Gruppe. „Von der GEK angeregt, soll sie für Kultur, Sport und Tourismus genutzt werden“, erklärt Breitzmann. „Nun muss ausgelotet werden, wie realistisch eine solche Halle ist – auch mit Blick auf die Finanzierung und den Aufbau.“

Mit „Jung bleiben im Ostseebad Nienhagen“ hat eine Planung aus der Gemeindeentwicklungskonzeption bereits vor einiger Zeit konkrete Gestalt angenommen. „Wir haben jeden Monat eine zentrale Veranstaltung mit bis zu 65 Gästen“, freut sich Erika Höfer. Darüber hinaus hätten sich fünf Sparten etabliert: „Zweimal im Monat trifft sich zum Beispiel die Bastelgruppe, die gut besucht ist. Auch Lesefreunde kommen monatlich in gemütlicher Runde zusammen. Drei Fahrten haben die Reisefreunde bereits im vergangenen Jahr organisiert, weitere für 2018 sind in Vorbereitung.“

Zudem werde es auch wieder Angebote für Theater- und Wanderfreunde geben, so Höfer: „Das Ziel ist, die Nienhäger stärker miteinander zu verknüpfen, sie mehr ins soziale Leben einzubinden.“ So fanden beispielsweise zwei Spielnachmittage eine große Fangemeinde – denn Menschen, die allein leben, lernen auf diese Art mühelos und schnell andere Einwohner kennen. „Den sozialen Zusammenhalt zu fördern, war mir ein besonderes Anliegen“, macht Erika Höfer deutlich. Wer sich in die Kreativgruppe einbringen möchte, findet beim Vorstand jederzeit ein offenes Ohr.

Sabine Hügelland

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