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Operationssaal oder Bürojob

Rostock Operationssaal oder Bürojob

Mehr als 500 Berufe werden am 18. September auf der Jobfactory vorgestellt.

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Die angehende Operationstechnische Assistentin Henriette Berge (r.) zeigte im vergangenen Jahr Besuchern die Instrumente.

Quelle: Jobfactory

Rostock. Für die, die nur eine grobe Ahnung haben, was sie nach der Schule machen wollen: Die diesjährige Jobfactory steht vor der Tür. Am 18. September werden die 6000 Quadratmeter der Hansemesse von 9 bis 19 Uhr gefüllt sein mit Schülern, Lehrern und Eltern.

„Jetzt im September ist die Primetime für Bewerber — genau der richtige Zeitpunkt für die Jobfactory“, sagt Ingo Haarnack, Personalleiter bei TRW Airbag Systems. Mehr als 180 Aussteller aus Bildung, Handwerk und Industrie geben nicht nur Tipps und Einblicke in das Berufsleben, sondern bieten auch praktische Möglichkeiten, sich auszuprobieren. Für Schüler eine Gelegenheit, erste Kontakte mit ihrem zukünftigen Arbeitgeber zu knüpfen oder auch ein Praktikum auszumachen.

„Bei der Arbeitsagentur kann der Besucher Feedback zu seiner Bewerbungsmappe erhalten und für kostenlose Bewerbungsfotos haben wir extra einen Fotografen engagiert“, betont Klaus Riedel, Projektleiter der Jobfactory. Die größte Berufsorientierungsmesse in MV bietet außerdem eine Schiffsbesichtigung auf der „Deneb“ mit Shuttle-Service vom Bundesamt für Seeschifffahrt oder den Überschlagssimulator vom ADAC „um zu sehen, wie gefährlich der Straßenverkehr sein kann“, so Riedel.

Auch einen Besuch wert: Der Stand der Universitätsmedizin Rostock. Hier können potenzielle Studenten ein Playmobil-Krankenhaus begutachten und auf künstlicher Haut nähen. Außerdem dürfen sie Modellknochen „zusammenschrauben“ und auch an geschminkten Verletzungen sehen, was im medizinischen Beruf auf sie zukommt. „Im Außenbereich gibt es die Möglichkeit, Brillen zu testen, die einen Alkoholpegel simulieren und dabei mit Bobbycars der Marken Porsche und Mercedes herumzufahren“, kündigt Hans-Günter Müller von der Unimedizin an. „Eine Gelegenheit zu testen, was Alkohol für einen Einfluss auf unser Fahrverhalten hat.“

Christoph Möller, Leiter der Arbeitsagentur, sagt: „Den Einstieg zu finden ist die wichtigste Weichenstellung für junge Leute.“ Genau davon hat auch der jetzige Projektleiter profitiert: Auf der Jobfactory lernte er seinen Arbeitgeber kennen.

Die Fahrt zur Jobfactory ist bei Vorzeigen der Messebroschüre in den Verkehrsmitteln der RSAG ebenso wie der Eintritt zur Messe kostenlos.

 

Karolin Hebben

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