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Bad Doberan Parkentin beschließt umstrittenes Baugebiet
Mecklenburg Bad Doberan Parkentin beschließt umstrittenes Baugebiet
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00:00 27.02.2013
Jetzt schauen die Anwohner der Doberaner Straße noch auf freies Feld. Doch dort sollen 16 Wohnhäuser gebaut werden. Quelle: Renate Peter
Parkentin

Bürgermeisterin Gabriele Kalweit, ihr Stellvertreter Herbert Thietke und der Erschließungsträger, Harald Ahrens von der Firma H-Projekt GmbH aus Nienhagen, können das Papier unterschreiben.

Ahrens will in dem Gebiet südlich der Doberaner Straße 16 Wohnhäuser errichten. Das geplante Wohngebiet war lange ein Streitpunkt gewesen. Anwohner wehrten sich gegen die Bebauung vor ihrer Nase und fürchteten Kosten. Und ganz sind die Ängste bis jetzt nicht ausgeräumt. In der Bürgerfragestunde baten Anwohner darum, dass die Straße im jetzigen Zustand dokumentiert werden sollte, damit nicht sie nach der Baumaßnahme für die Schäden aufkommen müssen, die durch Baufahrzeuge verursacht würden, sondern der Investor. Für die Schäden brauchten die Anwohner ebenso wenig bezahlen, wie für die Arbeiten an der Abwasserleitung. „Die Rohre liegen, für die Hausanschlüsse müssen nur die neuen Grundstücksbesitzer zahlen“, versuchte Gabriele Kalweit zu beruhigen. Einen Ausbau der Doberaner Straße werde es für das neue Wohngebiet nicht geben. „Das kann sich die Gemeinde finanziell gar nicht leisten“, so die Bürgermeisterin.

In der vergangenen Bauausschusssitzung hatten sich die Mitglieder nochmals intensiv mit dem Vertrag beschäftigt und dem Papier ihr O.k. gegeben. Am Montagabend bemängelte Gemeindevertreter Yann-Christoph Collin, dass der Vertrag nicht festhalte, wie viel Wasser der Löschwasserteich im neuen Wohngebiet vorhalten müsse. „Das sei seit sechs gesetzlich geregelt“, erklärte Uwe Dohse vom gleichnamigen Planungsbüro. Der Teich werde 1000 Kubikmeter Löschwasser dauernd vorhalten, so Dohse. Das in den Erschließungsvertrag aufzunehmen, wurde mehrheitlich abgelehnt.

Die H-Projekt GmbH wird in dem Wohngebiet die Wohnstraßen, Parkstreifen, Regenwasserkanalisation, Grünflächen, Hausanschlüsse für Trinkwasser und Entwässerung, den Löschwasserteich und die Versorgungsleitungen bauen oder durch Versorgungsträger herrichten lassen. Die Erschließung soll bis Ende Juli 2013 erfolgen, der Grünausgleich bis Ende November. Das gesamte erschlossene Gebiet wird erst nach vollständiger Fertigstellung von der Gemeinde übernommen.

Der Erschließungsvertrag des B-Planes wurde mit sieben Ja- und einer Gegenstimme (Yann-Christoph Collin) beschlossen. Mit dem unterschriebenen Vertrag ist der B-Plan rechtskräftig.

Renate Peter

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