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„Börgerende braucht jetzt Feinschliff“

Börgerende „Börgerende braucht jetzt Feinschliff“

Die Wählergruppe „Bündnis Mai 14“ in Börgerende-Rethwisch will den Ort für Jung und Alt attraktiver machen.

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Kathrin Uecker-Lange, Axel Jaeger und Dr. Sven Andresen gehören zur Wählergruppe Bündnis Mai 14.

Quelle: Renate Peter

Börgerende. „Wir sind keine Partei und wollen deshalb auch keine Parteien-, sondern Lokalpolitik im Ort machen“, sagt Axel Jaeger. In der Gemeinde Börgerende-Rethwisch hat sich zur Kommunalwahl am 25. Mai eine weitere Wählergruppe gegründet, der unter anderem der Bürgermeister angehört: die Wählergruppe Bündnis Mai 14. Jaeger ist trotzdem Mitglied der FDP, doch das spiele in der Gruppe keine Rolle, sagt er. Denn auch Mitglieder anderer Parteien gehören ihr ebenso an wie parteilose Bürger der 1700-Seelen-Gemeinde.

Das Bündnis Mai 14 hatte sich am 16. Januar dieses Jahres gegründet — mit sieben Mitgliedern. „Jetzt sind wir 14“, sagt Axel Jaeger. Bürger verschiedenster Berufe zählen dazu: Ärzte, Rechtsanwalt, Ingenieure, Gastronomen, eine Polizistin. Sieben stellen sich zur Wahl der Gemeindevertretung.

„Wir wollen unsere Kommune unaufgeregt weiterentwickeln“, sagt Jaeger, der für die Wählergruppe erneut als Kandidat für das ehrenamtliche Bürgermeisteramt antritt. Börgerende-Rethwisch solle eine barrierefreie Kommune für Einwohner und Urlauber werden, sagt Jaeger. Es gehe der Wählergruppe um eine kontinuierliche Arbeit für Senioren und junge Menschen, auch was die Versorgung mit Wohnraum betrifft. „Wir wollen Alt und Jung zusammenbringen“, unterstreicht auch Kathrin Uecker-Lange, die das Café Mea in Börgerende betreibt. Deshalb will sich das Bündnis Mai 14 auch für ein Gebiet für altersgerechtes Wohnen, oder besser integratives Wohnen gemeinsam mit jungen Familien einsetzen. „Wir wollen dafür sorgen, dass die jungen Leute in der Gemeinde bleiben. Dafür sind Schule und Kita sehr wichtig“, sagt Dr. Sven Andresen. Der Arzt lebt seit 2002 in der Gemeinde — und das gern. Es müsse Zuzug in den Ort geben, ein Verbleiben ermöglicht werden, sagt er. Ältere Menschen bräuchten Erlebnisse.

Eine bessere Verkehrsanbindung der Gemeinde an den öffentlichen Busverkehr, die Förderung von Gewerbeansiedlungen oder die Sanierung von Straßen und Wegen zählen zu den Vorhaben. Der Abschluss des Bebauungsplanes in Küstennähe und die Errichtung des Hotels sind für das Bündnis ebenso wichtig wie das Ziel, Seebad zu werden. „Wir wollen die Touristinformation weiter ausbauen und brauchen Rettungsschwimmer“, nennt Jaeger zwei Beispiele. Die Wählergruppe denkt über eine Skateranlage nach und möchte das Heimatmuseum weiter gestalten. Es sei noch einiges zu tun, sagt Kathrin Uecker-Lange und der Bürgermeister betont: „Wir wollen das ruhig und sachlich angehen.“ Er will gern noch weitere fünf Jahre im Amt bleiben —„für den Feinschliff, den die Kommune jetzt braucht“, wie er sagt. Er möchte Akzente setzen. Die Wählergruppe unterstützt ihn dabei. Die Mitglieder hätten Kompetenz, planerisches Wissen, Erfahrungen. Sie würden sich mit Jugend, Familie und Sozialem auskennen. „Eine gute Mischung“, wie Sven Andresen sagt.

43 Kandidaten zur Wahl
2 Parteien stellen sich zur Wahl der Gemeindevertretungen in Börgerende-Rethwisch: die CDU und die SPD. Die Christdemokraten unterbreiten acht Vorschläge für den Gemeinderat, die Sozialdemokraten sechs.
3 Wählergruppen treten zur Wahl an: das Bündnis Mai 14 mit sieben Kandidaten, die Wählergruppe Feuerwehr & Handwerk plus mit zwölf Kandidaten sowie die Wählergruppe Unabhängige Wählerschaft Börgerende-Rethwisch mit zehn Kandidaten.

 



Renate Peter

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