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Kunstrasen statt Gras: Grünes Licht für neuen Sportplatz

Rethwisch Kunstrasen statt Gras: Grünes Licht für neuen Sportplatz

Baubeginn für den neuen Platz in Rethwisch soll noch in dieses Jahr sein. Bürger in Sorge vor neuem Baugebiet am Wiesengrund.

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Volles Haus bei der Gemeindevertreter-Sitzung in Rethwisch: Doch der heikelste Punkt wurde vertagt.

Quelle: Andreas Meyer

Rethwisch. So voll war es im Feuerwehrhaus in Rethwisch nur selten: Kein einziger freier Stuhl mehr, Fensterbänke als Sitzgelegenheit. Kein Wunder: Auf der März-Sitzung der Gemeindevertretung sollte es um gleich mehrere heiße Eisen gehen: um den Sportplatz, das neue Baugebiet am Wiesengrund und auch die Feuerwehr. Doch die erwarteten hitzigen Debatten blieben aus — weil das größte Streitthema vertagt wurde.

Erst im Mai wollen die Kommunalpolitiker über weitere Bauten am Wiesengrund sprechen. Doch schon jetzt sorgt das Vorhaben bei Anwohnern für reichlich Gesprächsstoff: Werden die schweren Baufahrzeuge durch das bestehenden Wohngebiet rollen — oder wird eine Extra-Zufahrt gebaut? Wer zahlt für etwaige Schäden, wenn die Bagger und Lastwagen Vorgärten beschädigen? Gleich mehrere Bürger meldeten sich zu Wort — und wurden von Bürgermeister Axel Jaeger (FDP) beruhigt: „Auch wir wollen nicht, dass unsere Straßen kaputt gefahren werden.“ Mehr könne er noch nicht sagen.

Die gute Nachricht des Abends: Der Bau des neuen Sportplatzes in Rethwisch kann endlich beginnen. Die Gemeindevertreter stimmten mit breiter Mehrheit für die Realisierung eines Kunstrasenplatzes, den sowohl die Schule als auch der Sportverein nutzen soll. Rund eine Viertelmillion Euro soll das Vorhaben kosten, allein das Land schießt 211 000 Euro zu. „Die Zusagen für die Fördermittel haben wir bereits“, so Jaeger. In einem zweiten Schritt soll eine Flutlichtanlage gebaut werden. Die Kabel werden aber bereits jetzt verlegt. Das Fällen von 37 Bäumen rund um den Platz wird für Börgerende-Rethwisch allerdings teurer als geplant: Die Planer hatten die Stammdicke einiger Bäume falsch angegeben — und andere ganz vergessen. „Wir sollten die Rechnung jetzt zahlen, aber den Planer in Regress nehmen“, schlug Helfried Roubicek (FDP) vor — die anderen Politiker folgten seinem Vorschlag.

Streit gab es nur um die Feuerwehr: Die braucht einen neuen Wehrführer, drei Kandidaten sollten vom Gemeindeparlament für die Wahl zugelassen werden. Neben dem bisherigen Stellvertreter Robert Weigel (30) treten Tobias Goldberg (23) und Axel Kaiser an. Horst Hagemeister (CDU) zweifelte Kaisers Wählbarkeit an — er verfüge nicht über die geforderten Qualifikation, habe nicht einmal die Gruppenführer-Ausbildung und dürfe deshalb auch nicht antreten. Die Gemeindevertreter ließen den 23-Jährigen dennoch zu — vorbehaltlich einer rechtlichen Prüfung.

 



Andreas Meyer

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