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Politik Neuer Anstrich für Hohenfeldes Feuerwehr
Mecklenburg Bad Doberan Politik Neuer Anstrich für Hohenfeldes Feuerwehr
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00:00 26.03.2014
Bekommt einen neuen Anstrich dieses Jahr: das Feuerwehrhaus in Hohenfelde. 5500 Euro sind dafür veranschlagt. Quelle: Karsten Lehmann

Strahlend weiß ist die Fassade des Feuerwehrhauses in Hohenfelde schon lang nicht mehr. Moosspuren sind nicht zu übersehen. Zudem gibt es Schäden am Giebel — das alles soll nun jedoch beseitigt werden. Auf seiner Sitzung beschloss der Gemeinderat, zusätzliche 5500 Euro für die Renovierung auszugeben.

Wann mit den Arbeiten begonnen werden kann, ist noch unklar. Die Feuerwehr rechnet nicht damit, dass die Fassade schon zum 20-jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr am 1. Mai dieses Jahres im neuen Glanz erstrahlt.

Die Gemeindevertreter sprachen sich zudem dafür aus, die Aufwandsentschädigungen für die Feuerwehr zu erhöhen. Gleich mehrere Posten erhalten demnach mehr Geld. Der ehrenamtliche Leiter der Feuerwehr bekommt beispielsweise statt bisher 127 Euro pro Monat nun 170 Euro. Die letzte Anpassung habe es vor 13 Jahren gegeben, hieß es von den Gemeindevertretern.

Angespannt bleibt die Haushaltslage. Das zeigt der Etat für das laufende Jahr. Im Ergebnishaushalt (Erträge und Aufwendungen, u.a. Abschreibungen) klafft eine Lücke von 46 200 Euro. Der Finanzhaushalt (Ein- und Auszahlungen) weist dagegen ein Plus von 10 500 Euro aus. „Viel Spielraum haben wir nicht“, sagte Bürgermeister Karlheinz Siewert (parteilos).

Keine Einigung erzielte der Gemeinderat beim neuen Mietvertrag für die Kindertagesstätte „Die Teichfrösche”. Hintergrund: Die Ortsvertreter wollen die Firma Schnabel-Immobilien damit beauftragen, die Kita zu verwalten. Dagegen regt sich Widerstand. „Wir haben große Sorge vor so einer Fremdverwaltung“, sagte Martin Prachtel vom Trägerverein. „Durch die Fremdverwaltung muss die Gemeinde mehr Geld zahlen. Wir sehen dafür keinen Anlass, zumal wir einen gültigen Mietvertrag haben.“ Er bemängelte zudem, dass es seit einem dreiviertel Jahr keine Gespräche zwischen Mieter und Vermieter gegeben hätte. Bürgermeister Siewert hielt dagegen, dass im momentanen Mietvertrag mehrere Zusatzvereinbarungen verankert seien, „die wir auf juristisch feste Füße stellen wollen“. Er betonte: „Wir wollen die Kita weiter betreiben — genau mit der hohen Qualität, die sie jetzt schon auszeichnet.“

Bei der Abstimmung über den neuen Mietvertrag verweigerten sieben der neun Gemeindevertreter die Zustimmung. Es wurde beschlossen, den Mietvertrag noch einmal in den Ausschüssen zu beraten. Zudem wurde angeregt, dass es ein Gespräch zwischen allen Beteiligten geben soll. Karsten Lehmann



OZ

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