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Bad Doberan Polizei beendet ruhigen Saisondienst
Mecklenburg Bad Doberan Polizei beendet ruhigen Saisondienst
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08:00 11.09.2018
Urlauberin Marion Schubert im Gespräch mit Polizeihauptkommissar Holger Fietze und Polizeikommissarin Franziska Wilcken. Quelle: Rolf Barkhorn
Kühlungsborn

Die Saison für die Polizeibeamten, die von Anfang Mai an in den Ostseebädern, unter anderem auch in Kühlungsborn und Rerik, zusätzlich im sogenannten „Bäderdienst“ eingesetzt waren, ist beendet. Rückblickend auf den viermonatigen Einsatz schätzen die beteiligten Beamten die Zeit als „stressfrei“ ein. Schwere Straftaten galt es nicht aufzuklären. Und mit einer Ausnahme waren auch keine größeren Unfälle aufzunehmen. „Leider fiel in diese Zeit ein tödlicher Badeunfall in Kühlungsborn, mit dem wir dann befasst waren. Ansonsten hatten wir einen recht ruhigen Sommer“, berichtet Polizeihauptmeister Holger Fietze, der vom Bad Doberaner Hauptrevier zum Bäderdienst eingeteilt war. Er fügt an: „Vielleicht lag das auch an dem schönen Wetter. Die Gäste haben es genossen und kamen nur mit kleineren Problemen zu uns.“

Public Viewing zur Fußball-WM war schnell vorbei

Dass Kühlungsborn in der Statistik bei Fahrraddiebstählen einen vorderen Platz einnimmt, weiß er jedoch auch. „Aber damit haben wir wenig zu tun. Darum kümmern sich unsere Kollegen von der Kripo“, sagt Fietze und verweist darauf, dass immer mehr Geschädigte von Diebstählen den Weg der Online-Anzeige wählen.Ärger mit Ruhestörern oder Randalierern sei im Sommer kaum vorgekommen, berichtet Fietze und fügt an: „Und mit dem Public Viewing zur Fußball-WM war’s ja schnell vorbei.“Bei Konzerten und anderen größeren Veranstaltungen sorgten in der Regel die Veranstalter mit eigenen Ordnungskräften für Ordnung und Sicherheit. „Das gelingt inzwischen sehr gut“, lobt Fietze.

Junger Polizistin gefiel der Job im Bäderdienst

Auf die eigenen Sicherheitvorkehrungen bei Veranstaltungen verweist auch Ulrich Langer, Chef der Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH (TSK): „Wir haben die Polizei zum Glück nicht gebraucht. Aber es ist natürlich zu begrüßen, dass in der Saison zusätzlich Beamte eingesetzt werden.“ Täglich waren in der Region im Schichtbetrieb vier Beamte zusätzlich im Bäderdienst eingeteilt. Verstärkung erhielt die zuständige Polizeiinspektion (PI) dafür von der Bereitschaftspolizei. Sechs Beamte wurden dafür der PI Güstrow zur Verfügung gestellt. Insgesamt verstärkten zu den 122 Beamten der Landespolizei 80 Bereitsschaftspolizisten den Dienst in den Tourismusorten. So kam auch Franziska Wilcken zu ihrem Küsteneinsatz. Den würde sie im nächsten Jahr gern wiederholen. „Aber ich bin demnächst in einem neuen Revier eingeteilt. Da wird das wohl nichts“, meint die junge Polizistin. Im Bäderdienst kam sie während der Streife auf der Strandpromenade viel mit Urlaubern ins Gespräch. „Man hat gemerkt, dass sie es begrüßen, dass wir präsent sind“, berichtet Franziska Wilcken. Das bestätigt Urlauberin Marion Schubert aus der Nähe von Krefeld. „Ich mache öfter Urlaub in Kühlungsborn. Hier kann man sich sicher fühlen. Und das liegt auch daran, dass die Polizei präsent ist und einen guten Job macht. Ich fühle mich rundum wohl hier“, so die Urlauberin.

Rolf Barkhorn

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