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Bad Doberan Rekordverdächtig: 545 Läufer trotzen Wind und Kälte
Mecklenburg Bad Doberan Rekordverdächtig: 545 Läufer trotzen Wind und Kälte
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00:08 02.05.2018
Start-Ziel-Sieg: Mathias Ahrenberg (Nummer 587) von der LG Schwerin war Schnellster auf der Zwölf-Kilometer-Strecke. Quelle: Fotos: Lennart Plottke

Rekord knapp verpasst – und doch waren die 545 Teilnehmer am neunten DRK-Volkslauf in Bad Doberan allesamt kleine und große Helden. Denn bei Temperaturen nur knapp über zehn Grad Celsius, Nieselregen und böigen Winden galt es gestern auf Strecken über drei, sechs und zwölf Kilometer neben der Jagd nach Bestzeiten vor allem auch den inneren Schweinehund zu überwinden. „Das war ein gutes Warm-up für den Küstenwaldlauf am 28. April“, meinte denn auch Mathias Ahrenberg von der LG Schwerin, der nach zwölf Kilometern in 44:43

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Schwierige Bedingungen beim neunten Mollilauf

Die ersten Plätze

12 Kilometer:

Ariane Stapusch

(PSV Wismar)

Mathias Ahrenberg

(LG Schwerin) 6 Kilometer:

Fanny Riese

(LG Schwerin)

Frank Schütz

(LSV Güstrow)

3 Kilometer:

Maria Schnemilich

(Bad Doberan)

Ashuqullah Ashoq

(Bützower

Berufsbildungsverein)

Minuten souverän als Erster den Zielstrich überquerte. „Im wahrsten Sinne des Wortes.“

Während die Läufer unterwegs schnell ins Schwitzen kamen, bibberten auf dem Kamp Zuschauer und Helfer um die Wette. „Wir sind seit 7 Uhr hier auf dem Platz“, sagte DRK-Mitarbeiterin Cornelia Klischke, eine der Organisatorinnen des Mollilaufes. „Zwischendurch haben wir schon mal gedacht, dass jetzt eine Mütze auf dem Kopf gar nicht schlecht wäre – aber wer will das schon am 1. Mai?“

Immerhin: Die Veranstaltung ging wie immer reibungslos über die Bühne. „Dabei gab es schon einige Herausforderungen“, machte Klischke deutlich. „Gerade mit Blick auf die Baustellen rund um den Alexandrinenplatz.“ Besonders schwierig: das Nadelöhr an der Kamp-Spitze Richtung Mollistraße. „Da müssen die Läufer alle durch – aber mit ein paar mehr Leuten und zusätzlichen Absperrungen haben wir das auch in den Griff bekommen.“

Verbessern könne man künftig noch den Transport der Sportler von Bad Doberan nach Heiligendamm und zur Rennbahn, meinte Klischke: „Kurz vor den Starts ist der Molli regelmäßig übervoll. Da hätten wir uns schon gewünscht, dass vielleicht ein zusätzlicher Waggon angehängt wird – ging aber leider nicht.“

Dennoch: „Die Veranstaltung war eine gelungene Generalprobe für unser Zehnjähriges im kommenden Jahr“, meinte Karin Brümmer, stellvertretende Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Bad Doberan. „Für den Jubiläumslauf werden wir uns sicher viele Überraschungen einfallen lassen.“

Lennart Plottke

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