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Bad Doberan Rethwisch macht bei Straßenbau Druck
Mecklenburg Bad Doberan Rethwisch macht bei Straßenbau Druck
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00:46 30.04.2018
Brennpunkt: Die Kreuzung Doberaner Straße/Schulstraße soll möglichst bald entschärft werden. Quelle: Fotos: Lennart Plottke
Rethwisch

Horst Hagemeister ist genervt: „Wenn Landschaftsflächen wichtiger sind als die Sicherheit unserer Kinder, ist das schon bedenklich.“ Was Rethwischs Bürgermeister meint: Der Bau einer neuen Buswendeschleife vor der Conventer Schule kommt einfach nicht voran. „Immerhin haben wir jetzt eine Ausgleichsfläche für die Versiegelung der Böden gefunden“, so Hagemeister. „Ich hoffe, dass es hier jetzt endlich mal losgeht – ein Jammer, dass das so lange dauert.“ Ob die Arbeiten wie ursprünglich geplant noch in diesem Jahr beginnen – fraglich.

Wenn Landschafts- flächen wichtiger sind als die Sicherheit unserer Kinder, ist das schon bedenklich.Horst Hagemeister Bürgermeister Börgerende-Rethwisch

Handlungsbedarf bei Kreuzung in Rethwisch

Ein weiterer Brennpunkt: die Kreuzung Doberaner Straße/Schulstraße. „Der Bereich muss dringend entschärft werden“, macht Hagemeister deutlich. „Es soll jetzt Ende Juni, Anfang Juli noch mal eine Verkehrszählung geben, um zu überprüfen, ob hier tatsächlich Handlungsbedarf besteht.“ Aus seiner Sicht gebe es da keine Zweifel: „Vor allem in der Saison kommen doch die Leute beim Bettenwechsel am Wochenende gar nicht mehr aus dem Gebiet Storchenwiese raus.“ Doch auch an normalen Werktagen würden sich frühmorgens etwa 700 Autos über die Kreuzung quälen, so Hagemeister: „Da muss was passieren.“

Das gelte auch für die maroden Buswartehäuschen: „Die werden wir in diesem Bereich und in Bahrenhorst demnächst durch moderne Glas-Unterstände ersetzen – vor allem die Hütte in Bahrenhorst sieht mittlerweile auch durch die vielen Schmierereien grauenhaft aus.“

Immerhin: Die Behinderungen in der Schulstraße durch den Einbau neuer Wasserleitungen dürften sich früher als geplant erledigt haben. „Eigentlich sollten die Arbeiten hier erst Mitte Juli abgeschlossen sein“, sagt das Gemeindeoberhaupt. „Aber der Zweckverband könnte schon Ende Mai, Anfang Juni fertig werden.“ Dabei würden die Mitarbeiter viel Rücksicht auf die Anlieger nehmen, betont Hagemeister: „Das läuft top.“

Bei Dauerbaustelle ist

Land in Sicht

Ganz im Gegensatz zur Baustelle am Kiebitzweg: „Nach Angaben des Wasser- und Bodenverbandes soll der Durchlass Ende Mai vollständig eingebaut sein – jetzt sind wenigstens schon die Elemente im Boden und das Geländer ist drauf.“

Aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen war es hier immer wieder zu Verzögerungen gekommen – etwa nach einem Wassereinbruch in der Baugrube im Oktober vergangenen Jahres. Darüber hinaus mussten freistehende temporäre Spundwände in den Boden gebracht werden, um einen sogenannten hydraulischen Grundbruch in der Baugrube zu verhindern. „Dafür kann niemand was“, meint Hagemeister – und kritisiert gleichzeitig den optischen Zustand der Baustelle: „Da liegt beispielsweise das alte Rohr wochenlang rum und wird nicht weggeräumt – das hat nichts mit zu viel Regen zu tun.“

Radweg: Eigentümer

würden Land verkaufen

Und wie geht es mit dem gesperrten Radweg zwischen Börgerende und Nienhagen weiter? „Die Eigentümer der anliegenden Grundstücke sind bereit, Flächen zu verkaufen, um den Weg weiter landeinwärts zu führen“, erklärt Horst Hagemeister. „Allerdings mit Blick auf die Nachhaltigkeit nur unter der Bedingung, dass gleichzeitig der Küstenschutz verstärkt wird – damit der Radweg nicht in ein paar Jahren wieder wegbricht . . .“

Lennart Plottke

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