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Rotarier spenden für Musik-Projekt

Rostock Rotarier spenden für Musik-Projekt

Organisation aus Grevesmühlen und Finanzminister Brodkorb ermöglichen Unterricht für Kinder

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Varazdat, Namh und Jason (vorn) freuen sich über den Besuch von Mathias Brodkorb, Uwe Dramm, Ekkhard Meyer und Elke Kups (v. l.).

Quelle: Foto: Thomas Niebuhr

Rostock. Varazdat spielt gern Klavier, Namh und Jason üben regelmäßig Flöte. Die Drittklässler haben an der Grundschule Ostseekinder am Projekt „Jedem Kind ein Instrument“

(Jeki) teilgenommen. Das läuft aber nur zwei Jahre. Damit sie an der Weltmusikschule „Carl Orff“ weiter Unterricht haben können, gibt es finanzielle Unterstützung – von Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) und vom Rotary Club Grevesmühlen.

Minister Brodkorb war Referent bei den Schlossgesprächen des Rotary Clubs auf Schloss Bothmer und spendete sein Honorar, 705 Euro, für Jeki in Rostock. „Wir haben seinem Wunsch entsprochen“, sagt Uwe Dramm, Präsident des Rotary Clubs aus Grevesmühlen. Die Rotarier stockten die Spendensumme auf 1000 Euro auf. Gemeinsam mit seinem Sekretär Ekkhard Meyer und dem Finanzminister kam Dramm selbst in den Stadtteil Dierkow, um die Spende persönlich zu überreichen.

„Wir suchen immer Paten“, sagt Elke Kups, Vorsitzende des Jeki-Vereins. Es gebe Eltern, die sich nach den beiden Jeki-Jahren an der Schule den Unterricht an einer Musikschule gar nicht oder auch nur teilweise leisten können. 500 Euro pro Jahr und Kind würden benötigt. „Musik ist ein großes Instrument für soziale und intellektuelle Entwicklung“, sagt Brodkorb. Das sei aber oft sehr stark von der sozialen Herkunft abhängig. Brodkorb selbst hatte vor Jahren bereits Stipendien für den Musikunterricht bezahlt.

Die Finanzierung des Projekts Jeki an drei Rostocker Schulen in Dierkow, Toitenwinkel und Schmarl ist durch Land und die Stadt Rostock bis 2018 gesichert, erläutert Elke Kups. Dann müsse man sehen, wie es weitergeht.

Varazdat hat übrigens zu Hause kein Klavier, aber ein Keyboard, auf dem er täglich übt. „Ich möchte Musiker werden – wie mein Cousin“, verrät er.

Thomas Niebuhr

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