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Bad Doberan Schüler werden zu Akrobaten und Jongleuren
Mecklenburg Bad Doberan Schüler werden zu Akrobaten und Jongleuren
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14:34 14.03.2018
Im Zirkuszelt werden Vorführungen mit Seifenblasen einstudiert. Quelle: Anja Levien
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Neubukow

Der Mitmachzirkus Aron aus Berlin ist zu Gast an der Grundschule „Am Hellbach“ in Neubukow. Sieben Trainer zeigen den Schülern ihre Arbeit und studieren mit ihnen Kunststücke ein, darunter Tellerdrehen, Seiltanz und Akrobatik. Was sie gelernt haben, zeigen die Jungen und Mädchen Donnerstag und Freitag bei Auftritten im Zirkuszelt.

Der Mitmachzirkus Aron ist zu Gast an der Grundschule „Am Hellbach“ in Neubukow (Landkreis Rostock). Auf dem Schulhof ist ein Zirkuszelt aufgebaut und die Jungen und Mädchen studieren Kunststücke ein.

„Akrobaten, psst“, sagt Adrian Endres zu den Grundschülern auf der Bank in der Sporthalle in Neubukow. Neben dem Trainer stehen Schüler, mit denen er die nächste Nummer für das Zirkusprojekt einstudiert – eine Pyramide. Dafür braucht es Ruhe, Konzentration und Körperspannung. Seit Montag ist der Mitmachzirkus Aron aus Berlin in der Grundschule „Am Hellbach“ zu Gast. Sieben Trainer vom Zirkus Aron zeigen den Jungen und Mädchen ihre Arbeit und wie sie mit Tellern, Seilen, Seifenblasen, Hula-Hoop-Reifen und dem eigenen Körper Kunststücke hinbekommen.

Zirkus fördert den Zusammenhalt

„Wir besuchen Schulen seit 15 Jahren und touren durch ganz Deutschland“, sagt Adrian Endres. In der fünften Generation sei seine Familie beim Zirkus. „Beim Mitmachzirkus spielen Kleine und Großen zusammen. Das fördert den Zusammenhalt.“ Vor allem die Akrobaten unter den Schülern müssen lernen, sich gegenseitig zu vertrauen.

Ein paar Meter weiter übt die Hula-Hoop-Gruppe ihren Auftritt. „Hopp“, sagt Trainerin Andrea und gibt damit das Signal zum Start. Die Kinder laufen zu den Reifen, drehen sie um ihre Hüften, Arme, Hälse. Auch ein Tanz haben sie einstudiert. „Das macht ihr gut, spitze“, sagt Trainerin Andrea. Ayleen übt sogar Hula Hoop mit einem Reifen, der in der Show Feuer nach außen abgeben wird. „Ich habe mich dafür freiwillig gemeldet“, sagt die Neunjährige. „Es ist cool, wenn der Reifen leuchtet.“ Wenn man die Hula-Hoop-Reifen auf dem Arm kreisen lasse, tue das ein bisschen weh, „aber das muss man verkraften.“ Auch Lia hat Spaß am Mitmachzirkus. Etwas aufgeregt auf den Auftritt sei sie schon, so die Zehnjährige.

Schulprojekt alle vier Jahre

Im Zirkuszelt wird derweil mit Seifenblasen geübt. „Ganz langsam und mit viel Gefühl“, gibt Trainerin Sandra die Anweisung, wie die Kinder die Seifenblasen am besten hinbekommen. Alle vier Jahre besucht ein Mitmachzirkus die Schule, sagt Lehrerin Susanne Winter. Der Grundgedanke daran sei, die Klassenverbände aufzulösen und alle Kinder miteinander arbeiten zu lassen. „Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Jeder hat sein Talent, die Kinder können sich gegenseitig unterstützen.“ Gefördert werde aber auch Bewegung, Konzentration und Geschicklichkeit.

Am Donnerstag haben die Kinder um 17 Uhr ihren ersten Auftritt. Karten gibt es ab 16.30 Uhr am Zirkuszelt. Am Freitag findet die Vorstellung um 15 Uhr statt, Karten sind ab 14.30 Uhr erhältlich.

Levien Anja

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