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Bad Doberan Seit 20 Jahren volles Rohr im Familienbetrieb
Mecklenburg Bad Doberan Seit 20 Jahren volles Rohr im Familienbetrieb
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00:25 27.08.2014
Uniroka-Monteur Dieter Hollack (55) ist im Fischereihafen auf Suche nach einem Fehler im Abwasserkanal. Quelle: Doris Kesselring

Klo verstopft, Wurzel im Kanal, Klärgrube voll oder Fettabscheider entsorgen — Probleme, die die Kollegen von Uniroka mit neuestem Fachwissen und modernster Technik in kurzer Zeit lösen. Seit 20 Jahren putzt und saniert der kleine Familienbetrieb mit Sitz in Groß Stove bei Rostock Rohre, Abwasserkanäle, Schächte.

Zwei gute Freunde, die Rostocker Henry Wandt und Rainer Rockoff, wagten 1994 den Schritt in die Selbstständigkeit. Sie gründeten die Firma Unirohr, die später in Uniroka umbenannt wurde, und drängten auf den Markt der Rohr- und Kanalreinigung. „Mit zehn Leuten hat alles angefangen, heute haben wir 45 Kollegen“, sagt Henry Wandt (60). Und es werden weiter Fachkräfte und Lehrlinge gesucht. In ganz Mecklenburg-Vorpommern sind die Monteure unterwegs, um Rohre zu inspizieren, zu reinigen, Schäden zu sanieren. Dazu nutzen die Kollegen hochwertige Kameras, moderne Fräsroboter, umfangreiche Spül- und Saugtechnik. Etwa 20 Fahrzeuge zählt die Uniroka-Flotte inzwischen. „So ein Saugwagen mitsamt Technik kostet schon mal eine Viertelmillion“, erklärt Schwiegertochter Katja Wandt (35), die sich um die kaufmännischen Belange kümmert und mit Ehemann Thomas, dem Junior, die Firma einmal übernehmen will. Von Usedom bis in den Hamburger Raum reicht das Einzugsgebiet von Uniroka, wenn es darum geht, Fettabscheider zu entsorgen. „Viele Hotels und Restaurants zählen zu unseren Kunden“, sagt Katja Wandt. Ohne die privaten Notfälle, die auch täglich anfallen, seien mehr als 1000 Kunden, die zum Teil regelmäßig Aufträge erteilen, in der Kartei. Derzeit inspizieren und reinigen die Rostocker beispielsweise auf einem Bundeswehrgelände in Husum „volles Rohr“. Hochzeit ist derzeit in den Gartenanlagen. „Dort entleeren wir die neu vorgeschriebenen Klärgruben“, so Katja Wandt. Bis zu 25 Anlagen pro Tag werden abgepumpt, dafür wurde „Speedy“, ein kleines Saugfahrzeug, angeschafft. Der Familienbetrieb bei Uniroka wird gelebt. Gemeinsames Frühstück um 9 Uhr für alle, die noch auf dem Hof in Groß Stove sind. Seit wenigen Wochen gehört auch das Logo-Tier der Firma, ein Chamäleon, quicklebendig zur Uniroka-Familie. „Rokky“ ist ein Geschenk der Kollegen für den Chef und hat sein Terrarium im Flur. Doris Kesselring

• Internet:

www.uniroka.de



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