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Bad Doberan Abstiegskampf motiviert Kicker der Landesklasse
Mecklenburg Bad Doberan Abstiegskampf motiviert Kicker der Landesklasse
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00:00 12.04.2013
Kröpelin bestreitet das zweite Heimspiel in diesem Jahr. Quelle: Rolf Barkhorn

FußballErstmals nach der Winterpause ist am bevorstehenden Wochenende kein angesetztes Spiel in Gefahr. Somit freuen sich auch die Fußballfans in der Region darauf, endlich wieder Amateurfußball zu sehen.

Der Abstiegskampf steht in den Landesklassen klar im Fokus. Für den SSV Satow (12. Platz) muss am Sonnabend unbedingt ein Sieg gegen den Tabellennachbarn SV Rövershagen (13.) her. Allerdings war die Vorbereitung der Satower alles andere als optimal. Für den SSV ist die morgige Partie das erste Spiel seit einer gefühlten Ewigkeit.

Dennoch muss das Team von Paul Küster gewinnen, um sich im Kampf um den Klassenerhalt etwas Luft zu verschaffen. Auch der Kröpeliner SV ist in der Landesklasse IV noch in Abstiegsnöten. Die Spieler aber sind hoch motiviert und auch der wiedergenesende Spielertrainer Mathias Hausburg kann die Schusterstädter wieder unterstützen. Mit dem SV Warnemünde stellt sich morgen um 14 Uhr ein Landesliga-Absteiger im Kröpeliner Stadion vor, der in den letzten Wochen gute Ergebnisse erzielte. Der Heimvorteil soll den Kröpelinern helfen, zu gewinnen.

Angst vor der Roten Laterne haben die Spieler vom Mulsower SV. Der MSV kommt in dieser Saison nicht in den Tritt und mit dem SV Dassow haben die Mulsower am Sonntag ab 14 Uhr ausgerechnet einen Aufstiegsanwärter vor der Brust. Die Mannschaft von Trainer Silvio Schulze hofft aber auf die Unterstützung ihrer treuen Fans auf dem heimischen „Betzenberg“.

Zuhause noch ungeschlagen ist der Doberaner FC und diese Serie will die Truppe von Joachim Susa auch weiter ausbauen. Mit dem UFC Arminia Rostock erwarten die Münsterstädter morgen um 14 Uhr einen spielerisch starken Gegner. Aber die Statistik spricht für die Gastgeber. In der Vergangenheit konnten die Doberaner die Arminen stets besiegen. Gespielt wird auf dem Kunstrasen im Bad Doberaner Stadtzentrum.

Für den Landesligisten FSV Kühlungsborn ist am Sonntag doppelte Wiedergutmachung angesagt. Im Hinspiel gegen den FC Anker Wismar II verloren die Ostseekicker überraschend. Und inzwischen gehören sie in der Staffel weder zu den Aufstiegskandidaten noch zu den abstiegsgefährdeten Teams.

Aber nach der desolaten Vorstellung aus der Vorwoche (0:4 in Bölkow, OZ berichtete) fordert Trainer Daniel Stähr im Heimspiel am kommenden Sonntag (14 Uhr in West) ein engagiertes und geschlossenes Auftreten der gesamten Mannschaft. „Wir haben in der Hinrunde leider oft unter unseren Möglichkeiten gespielt. Das ist aber nicht länger hinnehmbar. In der Rückrunde wollen wir als Mannschaft mehr zeigen. Und dabei nehme ich uns als Trainer nicht aus. Wir haben uns vorgenommen, zu beweisen, dass wir eigentlich mit zu den besten fünf Teams dieser Liga gehören“, so die kämpferische Ankündigung des jungen Trainers.

Aber nicht nur die Kicker auf Landesebene sind am Wochenende in Punktspielen gefordert. Auch in den Ligen des Kreisverbandes Warnow rollt am Sonnabend und Sonntag der Ball. Die allzu lange Winterpause der Fußballer, so scheint es, gehört nun endgültig der Vergangenheit an.

Ansetzungen:
Landesliga Nord, So. 14 Uhr: Kühlungsborn — Anker Wismar II; Landesklasse IV, Sa., 14 Uhr: Kröpelin — Warnemünde, Doberaner FC — Arminia Rostock; 15 Uhr: Rövershagen — Satow; Landesklasse VI, So., 14 Uhr: Mulsow — Dassow; Kreisoberliga, Sa., 16.30 Uhr: Post Rostock — Parkentin; So., 13 Uhr: ESV Lok Rostock — TSG Neubukow; 14 Uhr:   Sievershagen II — Kühlungsborn II, Reinshagen — DFC II;

Kreisliga, So., 14 Uhr: Schwaaner Eintracht II — Steilküste Rerik, Bernitt   — Wittenbeck, SSV Satow II — Hohen Luckow, Pepelow   — Rethwisch;

Kreisklasse: Sa., 15 Uhr: Reinshagen II — Bastorf;   So. 10 Uhr: Rethwisch II   — PSV Rostock III, Kröpelin II — Kl. Belitz II, 14 Uhr: Retschow   — Motor Neptun III, Steinhagen — Neubukow II.

In der Rück- runde wollen wir beweisen, dass wir eigentlich mit zu den besten Teams der Liga gehören.“Daniel Stähr, Trainer FSV Kühlungsborn

Ronny Susa

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