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DFC siegt im Derby - Satow geht unter

Bad Doberan DFC siegt im Derby - Satow geht unter

Der Treffer von Christian Urgast reichte zum Sieg für die Doberaner. Satow ist am Tiefpunkt angekommen.

Bad Doberan. Fußball-Landesklasse IV, Doberaner FC — Kröpeliner SV 1:0 (1:0). „Mich wurmt es, dass wir gegen die Spitzenteams immer mit einem Tor Unterschied verlieren“, ärgerte sich Kröpelins Spielertrainer Mathias Hausburg. So erneut geschehen am Sonnabend bei der 0:1-Derbyniederlage gegen den Doberaner FC.

In den ersten 30 Minuten hatte der Spitzenreiter die Mühlenstädter komplett im Griff. Das zahlte sich auch aus. DFC—Kicker Christian Urgast trat zum Freistoß an. Dieser wurde abgeblockt. Die Kugel landete nochmals vor den Füßen von Urgast. Mit seinem technischen Können verarbeitete er den Ball und traf zum 1:0. „Danach haben wir das Fußballspielen eingestellt. Wir spielten viele Fehlpässe und wurden in unseren Aktionen langsamer“, berichtete DFC—Trainer Ronny Susa. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten die Doberaner zudem etwas Glück. KSV-Spielertrainer Hausburg dribbelte auf das Tor des Gastgebers zu. DFC—Torhüter Sven Scheibner rannte aus seinem Kasten und foulte Hausburg im Bereich des Mittelkreis. „In dieser Situation hätte der Schiedsrichter auch die Rote Karte geben können wegen rohen Foulspiels“, räumte Susa ein.

Die zweite Spielhälfte wurde für die Zuschauer kein Leckerbissen. Die Kröpeliner fanden kein Mittel um die DFC-Defensive in Bedrängnis zu bringen. Der Tabellenführung spielte seine Konterchancen schlecht aus. Erst in der Schlussphase nahm die Partie nochmals Fahrt auf. Der KSV nun mit vielen Freistößen. In der Nachspielzeit wurde es besonders brenzlig im Doberaner Strafraum. „Der DFC hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn es Elfmeter gegeben hätte“, meinte Hausburg. Er wurde im Strafraum in die Zange genommen und fiel anschließend zu Boden. Auch Susa sah die Situation ähnlich wie sein Gegenüber: „Ich hätte nichts gesagt, wenn der Schieri auf den Elfmeterpunkt gezeigt hätte.“ Nach dieser letzten wackligen Situation war Schluss. Die Doberaner behaupteten ihre Tabellenführung.

„Auch solche Spiele musst du mal gewonnen. Hauptsache es sind drei Punkte“,sagte Susa.

UFC Arminia Rostock - SSV Satow 10:0 (5:0). „Das ist eine der schwersten Stunden in der Geschichte des Satower Fußballs“, musste SSV-Trainer Jan Schnepel konsterniert feststellen. Seine Schützlinge kamen gegen die Universitätskicker ordentlich unter die Räder. Bereits zur Pause lag der SSV mit 0:5 hinten. „Als wir zur Halbzeit in der Kabine saßen, sagten einige Spieler, dass sie schon auslaufen wollen. Der große Rückstand hatte Wirkung hinterlassen“, teilt Schnepel mit. Im zweiten Spielabschnitt mussten die Satower fünf weitere Gegentore hinnehmen. Erstmals verlor das Schlusslicht zweistellig in dieser Spielzeit.

Die Kicker vom Beerwinkel reisten mit Personalproblemen an. Schnepel konnte geradeso elf Spieler aufstellen, davon vier Akteure aus der zweiten Männermannschaft. „Wir konnten unter diesen Voraussetzungen nicht mithalten. Die Spieler aus der zweiten Mannschaft spielen sonst drei Klassen tiefer“, sagt Schnepel. Angst davor, dass die Satower in einem Rückrundenspiel nicht genug Kicker zusammenbekommen, hat er aber nicht. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt zwölf Zähler. Gedanklich befasst sich Schnepel schon mit dem Abstieg: „Unser Niveau reicht für die Landesklasse einfach nicht aus. Wir müssen in der Kreisoberliga wieder versuchen, etwas aufzubauen.“ Den Trainer ärgert besonders, dass einige Spieler den Verein in der schwierigen Lage noch in der Winterpause im Stich gelassen haben. Schnepels Kampfgeist ist trotzdessen noch nicht gebrochen.

• Internet:

oz-sportbuzzer.de

 



Johannes Weber

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