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Bad Doberan DSV-Ladies feiern vorzeitig Meisterschaft
Mecklenburg Bad Doberan DSV-Ladies feiern vorzeitig Meisterschaft
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02:25 24.03.2014

Trotz einer eher mäßigen Partie hatten die Doberaner Handballfrauen in ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison richtig Grund zum Jubeln.

Verbandsliga, Frauen: HSG Greifswald — Bad Doberaner SV 14:22 (6:6) — Mit einem großen Tross an eigenen Anhängern hatte sich der souveräne Tabellenführer der Frauen-Verbandsliga mit einem eigens dafür angemieteten Reisebus auf den Weg nach Greifswald gemacht. Dort wollte das Team aus der Münsterstadt mit einem Sieg beim Tabellenvierten die letzten Zweifel an der Meisterschaft beseitigen und Titel sowie Aufstieg vorzeitig klarmachen.

Dieses Vorhaben setzte das Team von Trainer Torsten Römer vor knapp 100 Zuschauern letztlich auch um, obwohl die Gäste über lange Zeit des Spiels gerade im Torabschluss eklatante Schwächen zeigten.

„Das war nicht gerade schön anzusehen“, gab Römer, der am Sonnabend zudem seinen 48. Geburtstag feierte, nach der Partie zu. „Irgendwie war das Tor der Gastgeber wie vernagelt“, erinner sich der Coach.

So legte die gastgebende HSG in einer torarmen ersten Hälfte zumeist vor, und auch in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit deutete nicht viel auf einen klaren Sieg der DSV-Ladies hin. Erst als diese ihre vorherige Zurückhaltung beim Torewerfen abgelegt hatten, konnten sich die Doberanerinnen nach dem 12:12 entscheidend auf 16:12 und später gar auf 22:13 absetzen.

Der Abpfiff ging dann schon fast im kollektiven Freudentaumel der Gäste unter. Ausgestattet mit frisch bedruckten Meistershirts entwickelte sich die Rückreise in die Münsterstadt zu einer einzigen Party. Kurz vor Abfahrt des Busses meinte Handball-Abteilungsleiterin und DSV-Spielerin Ute Busch: „Wir freuen uns tierisch über den Sieg und wollen jetzt nur noch feiern!“ Busfahrer Axel Buckentin hatte ebenfalls seine Freude an dem Ereignis: „Ich freue mich, dass ich heute dabei sein durfte und dass die Mädels nach einer schwierigen ersten Halbzeit doch noch den Sieg geholt haben. Das wird eine tolle Rückfahrt.“

Und Anja Frank meinte: „Wenn das kein gelungenes Geburtstagsgeschenk für den Trainer und uns alle ist!“

Geburtstagskind Torsten Römer freute sich riesig: „Wir haben es geschafft und haben unser gemeinsames Ziel endgültig erreicht.“

Nun will er auch in den verbleibenden zwei Ligaspielen — das nächste steht am Sonntag vor iegenem Publikum (13 Uhr, Stadthalle) gegen den Tabellenzweiten Einheit Teterow bevor - weiterhin ungeschlagen bleiben.



Robert French

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