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Bad Doberan DSV-Ladies rutschen ans Tabellenende
Mecklenburg Bad Doberan DSV-Ladies rutschen ans Tabellenende
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00:26 12.01.2015
Susanne Meyer warf drei Tore für den Doberaner SV. Sie schied jedoch wegen einer Blessur vorzeitg aus der Partie aus. Quelle: Anja Ott

Bad Doberan — In der Mecklenburg-Vorpommern-Liga erwischten die Handballteams des Bad Doberaner SV einen denkbar schlechten Start ins neue Jahr.

MV-Liga, Frauen: Bad Doberaner SV — SV Pädagogik Rostock 24:33 (15:17). — „Wir haben uns viel vorgenommen und nichts davon umgesetzt“, war DSV-Trainer Torsten Römer nach der neunten Pflichtspielniederlage in Folge sichtlich bedient. Seine Mannschaft war gerade zu Beginn beider Halbzeiten nicht auf der Höhe: Hatte man den 0:5-Katastrophenstart bis zur Pause fast korrigiert, geriet man mit dem Wiederanpfiff und vier Gegentreffern in Serie erneut ärger ins Hintertreffen (15:21, 36.).

Den Gastgeberinnen fehlte es an Mut und Entschlossenheit, aber auch an der Qualität, um der Partie noch eine Wende geben zu können. „Ich bin sehr enttäuscht von meiner Mannschaft“, so Römer, der neben den „verschlafenen Anfangsphasen“ auch generell die Darbietung in der Abwehr und auch die Torhüterinnen kritisierte: „Wir waren einfach viel zu artig. Und vorne vergeben wir ebenfalls die Bälle und der Gegner kann im Gegenzug leicht einnetzen.“

In der MV-Liga sind die DSV-Ladies damit auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen, da das bisherige Schusslicht Motor Barth mit einem Sieg nach Pluspunkten gleichziehen konnte. In Sachen Torverhältnis haben die Doberanerinnen durch die teils sehr hohen Pleiten der letzten Wochen und Monate ohnehin schlechte Karten. Die nächste Chance auf einen Sieg gibt es am 24. Januar, wenn es erneut in eigener Halle gegen den Stavenhagener SV geht.

DSV: Krause, Stahnke — Frank 7/3, Münickel 2, Wende 1, Zädow 2, Lenz, Ott 1, Rosenkranz 2, Kraeft 5, Wuttig, Billermark 1, Meyer 3

MV-Liga, Männer: HSV Grimmen — Bad Doberaner SV II 38:18 (19:10) — Die DSV-Reserve erlebte einen rabenschwarzen Tag und ging in Grimmen regelrecht unter. Lediglich zu Spielbeginn und kurz darauf beim 1:1 waren sich beide Teams auf der Anzeigetafel ebenbürtig, anschließend zogen die Hausherren immer weiter davon und landeten einen Kantersieg.

„Das war ein Totalausfall“, wollte DSV-Coach Thomas Kreul gar nicht viele Worte verlieren. Nach dem klaren Halbzeitrückstand gelang es den Münsterstädtern im zweiten Abschnitt nicht, den Hebel noch einmal umzulegen. Stattdessen rannten die Gäste sehenden Auges in das immer deutlicher werdende Debakel.

„Von Beginn an haben wir das Tempo hochgehalten und kaum etwas zugelassen“, freute sich derweil HSV-Co-Trainer Lars Kibscholl, der eigentlich viel Respekt vor den Doberanern hatte: „Doberan ist eine spielstarke Mannschaft, die gegen uns aber nie einen Stich gesehen hat und von Beginn an auf verlorenem Posten stand.“ Eine mehr als treffende Analyse.

Nach der Leistung vom vergangenen Sonnabend muss dem geneigten Fan des DSV II vor dem kommenden Heimspiel gegen den Tabellenführer Stavenhagener SV (Sonnabend, 16.30 Uhr, Stadthalle) schon etwas bange werden.

DSV II: Ludwig, Krüger — Sachse 5, Wachtel 3/2, Stölken, Gutsche 1, Sachs 1, Schmidt, Wosar 2, Schlüter, Jaunich 3, Voß, Kröplin 2, Sonnemans 1.



Robert French

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