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DSV- Ladies schlagen sich wacker

Lokalsport DSV- Ladies schlagen sich wacker

Doberans Handballfrauen tummelten sich beim Warnemünde-Cup unter höherklassigen Teams.

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Katrin Gutt vom Doberaner SV (Mitte) kämpft sich durch die Berliner Abwehr.

Quelle: Tommy Bastian

Handball — Bereits zum zweiten Mal in diesem Sommer nahmen die Handballfrauen des Doberaner SV am Wochenende an einem Turnier um den traditionsreichen „Warnemünde-Cup“ teil.

Konnten die DSV-Ladies das erste Turnier im Juni mit Teilnehmern aus der Landesebene gewinnen, ging es diesmal eher darum, sich gegen stärkere Konkurrenz so lange wie möglich zu behaupten. Dieses Vorhaben ist am Wochenende gelungen. Das Frauenturnier um den 29. Warnemünde-Cup am vergangenen Wochenende war für Mannschaften bis zur 4.Liga ausgeschrieben. Und so traten die Münsterstädterinnen ausnahmslos gegen höherklassige Teams an.

Das hier allerdings die „Trauben recht hoch hängen“ würden, war allen Beteiligten von Beginn an klar. Die Damen aus der Müsnterstadt gaben an beiden Turniertagen ihr Bestes. Aber sie waren den höherklassigen Mannschaften in allen Belangen unterlegen. Oft waren es immer wieder die eigenen Fehler, die von den Gegnerinnen sofort mit Kontergegentoren bestraft wurden.

Beispielgebend hierfür war gleich die erste Partie am Sonnabend gegen den ATSV Habenhausen, welche mit 15:6 verloren wurde. Allein 8 der 15 Gegentreffer fielen durch Konter. In den Spielen gegen die beiden Teams aus der um eine Klasse höher angesiedelten MV-Liga aber erreichten die DSV-Damen durchaus Gleichwertigkeit. So stand die Partie am Sonnabend gegen die TSG Wismar II lange auf der Kippe.

Erst in den letzten vier Minuten machten es die DSV-Damen ihren Konkurrentinnen zu leicht. Beim Stand von 12:12 verloren sie komplett den Faden und luden die Hansestädterinnen regelrecht zum Kontern ein.

In diesem Spiel wäre eindeutig mehr drin gewesen, meinten einige Doberaner Spielerinnen auch nach der Partie.

Am Sonntag, im Spiel gegen den Landespokalsieger und Gastgeber SV Warnemünde, hielten sich die Münsterstädterinnen von Beginn an die Anweisungen des Trainers. Sie standen sicher in der Abwehr und nutzten vorne ihre Möglichkeiten, indem sie die Angriffe lange ausspielten und auf die passende Lücke warteten. Für ihre Mühen belohnten sich die Doberanerinnen mit einem 12:9-Sieg.

Dieser Erfolg gegen die Gastgeberinnen sorgte dafür, dass die DSV-Ladies nicht Letzter im Turnier wurden, sondern in der Endabrechnung den sechsten und damit vorletzten Platz belegten.

Nach diesem Achtungserfolg beim Turnier unter den Großen geht es für die DSV-Damen jetzt mit intensiven Trainingseinheiten weiter, ehe sie am 11. September um 19 Uhr zu einem weiteren Test in der eigenen Halle auf das Drittligateam des Rostocker HC treffen.

Hier würden sich die Damen, wie auch im Vorjahr, auf starken Rückhalt durch die eigenen Fans freuen.

Während bei den Herren des Doberaner SV bereits am kommenden Wochenende der Kampf um Punkte beginnt, haben die Frauen noch etwas mehr Zeit, sich vorzubereiten. Sie bestreiten ihr erstes Punktspiel in der Verbandsliga am 21. September in Rostock (Ospa-Arena) gegen die Reserve des Rostocker HC.

Statistik 29. Warnemünde-Cup
Der DSV spielte mit: Dana Schreiner, Claudia Krause — Annemarie Lenz 10, Sabrina Couball 5, Katrin Gutt 11, Theresa Ott 4, Ute Busch 8, Marita Wuttig 3, Anne Münickel 7, Maja Nowak 2, Luisa Davidek 3, Anke Lehmann 1, Josephine Zädow 4.

DSV — Habenhausen 6:15; — TSG Wismar II 12:15; — TSC Berlin II 9:17; — SG Hermsdorf 11:22; — Frankfurter HC 9:21; — Warnemünde 12:9.

1. Frankfurter HC, 2. ATSV, 3. SG Hermsdorf, 4. TSCB II, 5. TSG II,

6. DSV, 7. SV Warnemünde.

 

Torsten Römer und Rolf Barkhorn

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